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7 Gründe, warum Ihre Facebook Strategie nicht funktioniert

Was Sie bei Facebook alles falsch machen können - oder: Gefällt mir nicht!

Facebook kann jeder – oder?

Viele von uns sind mindestens schon ein Mal in die Facebook-Falle getappt. Wir dachten uns, ja klar, ein bisschen posten auf Facebook bringt unserem Unternehmen sicherlich die nötige Aufmerksamkeit und automatisch mehr Kunden. An eine richtige Strategie haben wir dabei nicht gedacht. „Wozu eine Strategie? Facebook kann doch jeder!“

Pustekuchen. Natürlich wird eine unausgegorene (oder gar keine) Strategie nicht automatisch Ihr Unternehmen in den Ruin treiben, doch mit einigen Verbesserungen in Schlüsselbereichen können Sie tatsächlich die Reichweite und Beliebtheit Ihrer Facebook Unternehmensseite steigern. Und nicht nur das, wenn Sie eine richtige, funktionierende Strategie haben, kann sich dies durchaus auch auf Ihre Umsätze ausüben.

Kunden mit Hilfe von Facebook vergraulen – auch das geht

Und, um noch einmal kurz auf den Satz mit dem „Ruin“ zu kommen: Selbst das ist möglich. Aber dann müssten Sie schon besonders kundenfeindliche Beiträge veröffentlichen, nicht auf Kommentare eingehen oder diese gar mit beleidigenden Antworten versehen. Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass Sie so etwas nicht und niemals tun würden.

Im Folgenden nenne ich Ihnen 7 Gründe, warum Ihre Facebook Strategie nicht fruchtet. Wenn Sie sich in einem (oder gar in mehreren) dieser Gründe wiederfinden, dann wissen Sie hoffentlich, was zu tun ist: Genau das Gegenteil machen.

1. Grund: Sie reden nur über sich selbst

Hatten Sie schon mal einen Freund, der immer nur über sich selbst spricht und nie auf Sie eingeht? (Dieser eine Freund...Sie wissen schon wer).

Dann wissen Sie sicherlich, wie anstrengend dies ist, und höchstwahrscheinlich verbringen Sie auch nicht besonders gerne viel Zeit mit dieser Person. Es kommt halt nichts zurück, und so eine „one man show“ ist auf Dauer sehr einseitig.

Dasselbe gilt für Facebook: Natürlich ist es verführerisch, so viele Werbepostings wie möglich zu veröffentlichen, denn immerhin ist es ja umsonst. Doch leider ist das wie mit dem einen Freund: Ihre Kunden werden sehr schnell genervt oder gar angestrengt sein, denn es kommt immer nur etwas über Sie, auf den Kunden selbst wird gar nicht eingegangen.

Und sonderlich interessant ist es für Ihren Kunden auch nicht, zehn Mal das gleiche Werbeposting innerhalb eines Monats mit immer der selben Aussage zu sehen „Schaut wie toll ich und mein Unternehmen sind. Kauft bei mir“. Das ist auf Dauer sehr eintönig und wie wir bereits in unseren anderen Artikeln verdeutlicht haben: Kein Mensch will bewusste Werbung sehen. Werbung muss verdeckt und so verpackt werden, dass es sich nicht wie Werbung anfühlt.

2. Grund: Sie verbreiten keinen sozialen Content auf Ihrer Seite

Wir alle mögen schöne Fotos und gucken uns gerne Bilder an. Doch Ihre Facebook-Unternehmensseite muss mehr als das bieten: Unternehmen, die nur Fotos posten, bieten Ihren (potenziellen) Followern keinen Grund, weiterhin zu folgen oder diese Bilder zu teilen. Und das Teilen von Inhalten ist besonders wichtig, um eine größere Reichweite und letztlich mehr Aufmerksamkeit zu erzielen.

Versuchen Sie stattdessen, Artikel oder Informationen zu posten, die für Ihre potenziellen Kunden nützlich sein können und gleichzeitig auch relevant für Ihr Unternehmen sind.

Sie werden sehen, dass die Resonanz auf Ihre Inhalte viel positiver ausfallen wird, wenn Sie einen gesunden Mix aus Inhalten posten, die zum einen die Bedürfnisse Ihrer (potenziellen) Follower erfüllt und zum anderen für Ihr Unternehmen wirbt.

Beispiel: Posten Sie Veranstaltungstipps, die in Ihrer Stadt oder Region stattfinden.
Haben Sie einen Blog? Dann posten Sie Blogartikel, die für Ihre Kunden interessant sein könnten. Und auch wenn Sie keine eigenen Artikel haben, so können Sie andere, für Ihr Unternehmen relevante Artikel von anderen Magazinen posten.
YouTube-Videos, sofern sie passend sind, werden ebenfalls gerne gesehen.
Denken Sie in erster Linie immer an den Nutzen für Ihren Kunden!

3. Grund: Sie antworten nicht auf Nachrichten

Das ist fast der größte No-Go, den Sie machen können. Follower oder auch Kunden erwarten, dass sie Sie über Ihre Facebook Seite kontaktieren können. Immerhin ist Facebook ein soziales Netzwerk. Das Wort „sozial“ sagt eigentlich schon aus, worum es hier geht: um Interaktion.

Kunden möchten nicht mehr nur passiv konsumieren, sondern auch selber aktiv werden. Und wenn ein Kunde eine Frage hat, dann geht er davon aus, dass er Sie auch über Ihre Facebook Seite erreicht. Wofür haben Sie die schließlich?

Und das Beantworten der Nachrichten oder Kommentare sollte auch möglichst schnell erfolgen und nicht mit einer Woche Verzögerung. Wenn Sie sehr viele Anfragen bekommen, behandeln Sie die Nachrichten wie E-Mail Anfragen, die Sie ordnen und dann abarbeiten. Doch je schneller Sie antworten, desto besser. Denn auch das hinterlässt einen sehr positiven und vor allem zuverlässigen Eindruck bei Ihren Kunden.

Das ist nicht nur eine Frage von guten Social Media Manieren, sondern bedeutet auch einfach einen guten Kundenservice. Den bieten Sie doch sonst auch an, oder etwa nicht?

4. Grund: Sie teilen keine hilfreichen Updates über Ihr Unternehmen

Die meisten Leute folgen Facebook Unternehmensseiten, weil Sie diesen Ihre Unterstützung zeigen wollen (gerade für lokale Unternehmen ist das besonders wichtig). Sie finden die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens gut, identifizieren sich vielleicht sogar mit der Marke.

Aber ein weiterer Grund ist: Sie möchten als erste über Reduzierungen, Aktionen und andere Werbemaßnahmen oder Angebote Bescheid wissen. Zudem erwarten sie, Informationen wie Öffnungszeiten, Telefonnummern oder die Urlaubszeiten auf der Seite vorzufinden, damit sie immer up to date sind.

Wenn Sie keine Updates über Ihre neuesten Mitarbeiter, Ihre geänderten Öffnungszeiten oder die neue Speisekarte posten, verlieren Sie Ihre Follower und damit auch Kunden. Über diese Art des Updatens der Follower bauen Sie eine Beziehung zu diesen auf. Die Beziehung kann nicht funktionieren, wenn wichtige Informationen einfach unterschlagen werden.

Malen Sie sich ein Mal den worst case aus: Sie fahren zu Ihrem Lieblingsrestaurant (das sich vielleicht auch gar nicht so nah an Ihrem Wohnort befindet) und stehen vor verschlossener Tür, denn das Restaurant hat seine Öffnungszeiten geändert, ohne dass Sie davon wussten. Sie werden zu Recht sauer sein und im schlimmsten Fall werden Sie dort nie wieder hingehen.
Mit einer aktualisierten Information auf Ihrer Facebook Unternehmensseite, kann Ihnen das nicht passieren. Und selbst wenn der Kunde es dann nicht gesehen hat, sind Sie im Recht, denn die Information haben Sie ja rechtzeitig vorher geteilt.

5. Grund: Sie erwarten sofort Ergebnisse und geben auf, wenn Sie keine sehen

Haben Sie mal versucht ein Instrument zu lernen? Hat das von einen Tag auf den anderen funktioniert, sodass Sie fehlerfrei und flüssig, wie ein junger Wolfgang Amadeus Mozart die Zauberflöte gespielt haben?

Ähnlich verhält es sich mit Erfolg im Social Media Bereich. Vergleichbar ist dieser auch mit der SEO – der Suchmaschinenoptimierung. Beides bedarf seiner Zeit und erfolgt nicht von heute auf morgen. Beim Social Media Marketing werden Sie keine schnellen Ergebnisse sehen, weil dies ein längerer Entwicklungsprozess ist. Die Fangemeinde baut sich erst nach und nach auf, es muss sich erst herumsprechen, wer Sie sind. Im lokalen Geschäft verhält es sich ja ähnlich: auch hier stürmen nicht bei der Eröffnung schon Millionen von Kunden in Ihr Geschäft. Auch hier muss ein Kundenstamm aufgebaut werden. Dasselbe gilt für Facebook und Co.

Und wenn sich langsam herumspricht, wer Sie sind, dass Sie einen zuverlässigen Kundenservice haben und Ihre Posts auch nützliche Inhalte für Ihre Kunden umfassen (siehe oben), dann wird sich die Fangemeinde nach und nach erweitern, die Beiträge geteilt und der Erfolg größer werden. Aber dies bedarf nun mal alles seiner Zeit, mit Ungeduld kommen Sie hier nicht weit.

6. Grund: Sie haben doppelte oder unbetreute Facebook Seiten

Herrenlose oder doppelte Facebook Seiten sind ausgesprochen verwirrend für die Kunden. Wenn jemand nach Ihrem Unternehmen googelt und mehrere Facebook Seiten findet, wird er nicht wissen, welche dieser Seiten nun die richtige mit den aktuellsten Informationen ist. Und spätestens dann ist die Chance mehr als groß, dass er zu Ihrer direkten Konkurrenz wechselt, denn diese hat nur eine Facebook Seite.

Je einfacher Sie es für Ihre potenziellen Kunden machen, Sie und Informationen über Ihr Unternehmen online zu finden, desto größer ist die Chance, dass zukünftige Kunden den direkten Weg zu Ihnen finden.

Löschen Sie alte Facebook Seiten oder falsche Informationen weg, oder fügen Sie doppelte Facebook Seiten zu einer zusammen. Machen Sie es Ihren Kunden so leicht wie möglich.

7. Grund: Sie teilen keine Inhalte, die auf Ihre Zielgruppe ausgerichtet sind

Sprechen Sie auch lieber mit Leuten, die ähnliche Interessen wie Sie haben? „Hast du die letzte Folge von House of Cards gesehen? Die war ja so spannend!“ In der Regel arbeitet es sich auch besser mit Menschen, mit denen man sich super unterhalten kann und wo gemeinsame Interessensgebiete- und Themen vorhanden sind.

Warum ist das so? Gegenseitiger Respekt und Vertrauen sind die Schlagwörter. Und um diese beiden Arten von Beziehungen aufzubauen, bedarf es seiner Zeit. Aber wenn Respekt und Vertrauen erst einmal vorhanden sind, ist es viel einfacher zusammen zu arbeiten oder sich miteinander zu beschäftigen.

Warum erzähle ich das alles, was hat das mit Facebook zu tun? Ganz einfach: Inhalte zu teilen, die Ihren „idealen Kunden“, sprich Ihre (hoffentlich vorher ausgearbeitete) Zielgruppe ansprechen, ist so, als würden Sie eine Beziehung aufbauen, die sich auf gegenseitigem Interesse begründet.

Was ich damit sagen will: Je besser Sie Ihre Zielgruppe kennen, und wissen, was Ihrem idealen Kunden wichtig ist, desto besser können Sie auch Ihre Inhalte auswählen, die Sie teilen möchten. Und Ihre Zielgruppe werden Sie erst dann am besten kennen, wenn Sie sich eingehend mit Ihren Kunden befassen, eine Beziehung aus gegenseitigem Respekt und Vertrauen zu diesen aufbauen.

Natürlich bedarf auch dies einer gewissen Zeit und wird nicht von heute auf morgen erfolgen. Aber irgendwann kennen Sie Ihre Kunden so gut und wissen, was diese wollen, sodass Sie sich mit Ihren speziell auf die Zielgruppe abgestimmten Inhalten von Ihrer Konkurrenz abheben werden. Dann stehen Sie ganz oben mit Ihrer Facebook Unternehmensseite und werden dies sicherlich anhand Ihrer Statistiken auch feststellen können.

Fazit – Man kann doch einiges falsch machen

Anhand der aufgezählten Gründe (und es gäbe sicherlich noch ein paar mehr) haben Sie vielleicht bemerkt, dass Facebook Marketing eben nicht bedeutet, mal eben „irgendwas zu posten“, sondern Sie sich durchaus vorher eine Strategie überlegen sollten. Zu allererst ist es wichtig, dass Sie überhaupt Ihre Kunden kennen und Ihre Zielgruppe definieren.

Wenn Sie diesen Schritt hinter sich haben, sind Sie schon auf dem richtigen Weg. Wenn Sie dann noch daran denken, nicht nur plumpe Werbung für Ihre Unternehmen zu veröffentlichen und sich selbst zu beweihräuchern, sondern nützlichen Content zu posten, von dem Ihre Kunden auch etwas haben, machen Sie schon einiges richtig. Bleiben Sie zudem aktuell, auffindbar im Netz, kontaktfreudig und haben Sie vor allem Geduld: Gut Ding will Weile haben.

In diesem Sinne, viel Erfolg mit Ihrer Facebook Unternehmensseite!

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