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Contentoptimierung

Wie Content zum King wird
title subtitle body mit krone auf

Mit Hilfe der Contentoptimierung können mögliche Schwachstellen im Seiteninhalt erkannt und effektiv behoben werden. Was das konkret bedeutet erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist Contentoptimierung genau?

Die Qualität des Contents ist entscheidend für das Ranking in Suchmaschinen. Denn damit Suchmaschinen wie Google den Inhalt von Webseiten überhaupt verstehen können, muss dieser entsprechend strukturiert und Stellen im Quelltext markiert werden. Nur so kann der Content verstanden und in die Webseite in den Suchergebnissen angezeigt werden. Contentoptimierung zielt nun darauf ab, den Inhalt einer Webseite an eben diese Anforderungen anzupassen. Sie greift dabei in zweierlei Hinsicht: Zum einen dient sie der Strukturierung des Inhalts für Suchmaschinen und zum anderen soll sie das Nutzererlebnis verbessern.

Suchmaschinen nutzen sogenannte Crawler - das sind kleine Programme, die den Quelltext einer jeden Webseite auslesen und analysieren. Anhand von Schlagwörtern (Keywords) können sie den Inhalt einer Seite ausmachen und verschiedenen Themenbereichen zuordnen. Crawler nutzen aber auch andere Informationen wie Tags, um die Indizierung weiter zu verfeinern. Anhand der gesammelten Daten wird dann ein Index aller gefundenen Webseiten zu einem Suchbegriff erstellt und je nach Bewertung durch die Crawler wird eine Webseite in diesen Suchergebnissen platziert.

In die Website-Bewertung fließen aber auch Informationen zum Nutzerverhalten mit ein. So sorgt eine durchschnittlich längere Verweildauer der Besucher auf der Webseite zu einer besseren Bewertung und somit zu einer besseren Platzierung in den Suchergebnissen. Zudem stärkt guter Content das Vertrauen in die Inhalte und in die Vertrauenswürdigkeit einer Webseite. Guter Content ist also auch ein Indikator für Professionalität und lockt die Besucher, die Webseite öfters zu besuchen und dortige Angebote in Anspruch zu nehmen.

Der reine Text

Am Anfang einer jeden Contentoptimierung steht der Text. Und er ist zugleich auch mit der wichtigste Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung, da die Crawler (bis dato) ja nur Textinhalte - also auch Quellcode - auslesen und bewerten können. Doch auch für die Besucher ist eine Textoptimierung essentiell, ist doch vor allem dieser Inhalt entscheidend dafür, ob ein Besucher vom Angebot überzeugt und zum Weiterlesen animiert werden kann oder die Webseite bereits nach wenigen Sekunden wieder verlässt.

Textmenge

Früher wie heute gelten trotz diverser Google-Updates feste Mindestangaben für Textlängen auf Landingpages. Wurde beispielsweise 2011 eine Textlänge von bis zu 300 Wörtern vorgeschlagen sind es heute um die 1000 Wörter. Dies sind allerdings nur Richtwerte, denn es gilt immer mehr: "Content is king". Optimierungsmaßnahmen sollte daher weniger die reine Textlänge und vielmehr den konkreten Inhalt betreffen.

So werden heute inhaltlich umfangreiche Texte verlangt, die dem Leser zu einem bestimmten Thema mit vielen umfangreichen Informationen einen echten Mehrwert bieten. Dies gelingt allerdings nicht (oder nur sehr selten) mit nur 300 Worten.

Verwendung von Keywords

Wie bereits erwähnt, crawlen Suchmaschinen den Quellcode einer jeden Seite, um so Thema und Inhalt einer Webseite auszuwerten. Dafür werden vor allem Keywords aus dem Text herangezogen, die Aufschluss über das Themengebiet liefern können. Es sollte daher bereits vor der Texterstellung eine Keyword-Strategie ausgearbeitet werden, in der Hauptkeyword und Keywordkombinationen für eine Contentoptimierung festgelegt werden. Diese ausgearbeiteten Keywords sollten für die Crawler dann auch im Fließtext genutzt werden.

Es empfiehlt sich allerdings, auch Variationen eines Keywords zu verwenden, da dies für die Crawler ein Signal für inhaltliche Qualität ist. Außerdem lässt sich ein Text so wesentlich angenehmer vom Betrachter lesen. Wie häufig ein Keyword in einem Text vorkommen sollte, um für Crawler relevant zu werden, hängt von der Textlänge ab. Zu viele Keywords können negativ bewertet werden und führen nicht selten zu einer Abstrafung mit schlechterem Ranking oder gar einem Ausschluss aus der Indizierung.

WDF*IDF

Eine neue Variante der Keywordoptimierung neben der reinen Dichte ist die WDF*IDF-Methode. Dabei werden Keywords und Themenbereiche mit dem allgemeinen Wettbewerb verglichen. WDF*IDF ist eine Formel, deren Ergebnis die Gewichtung eines Dokuments ist. WDF steht dabei für "Within Document Frequency" und bezeichnet die Häufigkeit eines Keywords in einem bestimmten Text.

IDF hingegen steht für "Inverse Document Frequency" und meint die Keywordhäufigkeit in allen relevanten Texten. Mithilfe dieser Methode können zum einen die besten Suchergebnisse in Hinblick auf ein bestimmtes Keyword oder Terme untersucht werden. Gleichermaßen kann die eigene Webseite diesen Ergebnissen angepasst werden.

Duplicate Content

Ein großes Problem ist sogenannter Duplicate Content - also selber Inhalt, der auf mehreren Webseiten und/oder Unterseiten vorkommt. Mit diesem Problem können auch die besten Webseitenbetreiber kämpfen, vor allem Webshops und Vergleichsportale, die Produkte vorstellen. Doch auch Header- und Footer-Inhalte einer Webseite können davon betroffen sein. Hier konnte Google allerdings mit seinem letzten großen Update Abhilfe schaffen, indem Crawler von ihnen erkannte Header, Footer oder Sidebars aus der Analyse ausschließen.

Die Folge von Duplicate Content ist immer ein schlechteres Ranking, teilweise auch ein Ausschluss aus dem Ranking. Diesem Problem kann fast nur mit einzigartigen Inhalten (Unique Content) entgegengetreten werden. Eine weitere Möglichkeit ist die 301-Weiterleitung einer Seite mit Duplicate Content auf eine priorisierte Seite.

Leserfreundlichkeit

Auch die Leserschaft darf bei der Contentoptimierung nicht ausgeschlossen werden. Gut lesbare Texte, ein roter Faden, Themenrelevanz sowie eine nachvollziehbare und übersichtliche Strukturierung können dem Leser helfen, den Text schneller nach den gewünschten Informationen zu scannen und ihn zum Weiterlesen zu verleiten.

Gute Texte übermitteln alle wichtigen Informationen auch dann, wenn der Leser den Inhalt nur kurz überfliegt. Auch eine Strukturierung mit Überschriften, Aufzählungszeichen und logischen Absätzen helfen der Lesbarkeit, nicht nur für die Seitenbesucher sondern auch für die Crawler. Wie der Inhalt am besten zu strukturieren ist, hängt sehr stark vom Inhalt aber auch von der Zielgruppe ab.

Aufwertung durch Tags

Neben der rein informativen Fülle muss der Webseiten-Inhalt auch logisch für die Suchmaschinen aufgewertet werden. Hierfür stehen verschiedene Tags zur Verfügung, die die einzelnen Informationen besser markieren können als reine Struktur und Keywords.

HTML-Tags

HTML-Tags dienen der internen Strukturierung. Sie definieren Überschriften mit < h >-Tags, Auflistungen mit < ul > oder Absätze mit < p >. Mit < h1 > werden beispielsweise Hauptüberschriften markiert, die für Suchmaschinen eine höhere Relevanz als Zwischenüberschriften oder Absätze besitzen.

Publisher- und Author-Tags

Diese beiden Tags dienen dazu, eine Seite mit Google+-Informationen zu verknüpfen, wobei das Publisher-Tag auf das Unternehmensprofil und das Author-Tag auf das Autorenprofil verknüpft. Wichtig sind diese Informationen dann, wenn solche Informationen zusätzlich zum eigentlichen Inhalt in den Google Suchergebnissen angezeigt werden sollen.

Canonical-Tag

Dieses Tag wird dann verwendet, wenn der originale Inhalt der Webseite sich eigentlich auf einer anderen Seite befindet. Im Header-Bereich platziert gibt das Tag aber nicht nur den Originalstandort von Informationen an, sondern kann auch zur Markierung einer hilfreicheren Seite verwendet werden. In den Suchergebnissen wird dann die im Canonical-Tag angegebene URL ausgegeben. So kann auch verhindert werden, dass beispielsweise PDFs oder Druckansichten als Duplicate Content gewertet werden.

Nutzung von Multimedia

Multimedia lockert den Inhalt einer Webseite nicht nur auf sondern bietet viele weitere Informationen, die ein reiner Text nicht übermitteln kann. Ein multimedial angereicherter Content wird auch von den Betrachtern generell besser bewertet. Allerdings können Suchmaschinen diese Inhalte noch nicht auslesen. Daher ist es bei der Contentoptimierung immer wichtig, solche Inhalte mit dem < alt >-Attribut für die Suchmaschinen zu definieren. Hierbei wird kurz erläutert, was der Betrachter sieht oder hört.

So können Suchmaschinen auch Videos und Bilder in den Suchergebnissen anzeigen, und nicht nur die Webseite. Auch für ein barrierefreies Webdesign ist diese alt-Definition wichtig. Prinzipiell sorgt sie für ein besseres Ranking der Webseite.

Fazit

Die Contentoptimierung ist ein weit verzweigtes Feld, welches sich mit verschiedenen Aspekten des Webcontents beschäftigt. So wird nicht nur der reine Text für Suchmaschinen und Leser bestmöglich angepasst, sondern es werden auch HTML-Informationen für die Crawler optimiert sowie multimediale Inhalte angeboten. Und selbst wenn eine Seite aktuell bestens optimiert erscheint: sobald Google ein neues Update seiner Algorithmen herausgibt, muss der Content meist nochmals überarbeitet werden.

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