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Das Bezahlen in Online-Shops

… oder warum niemand etwas bei Ihnen kauft
Warum kaufen Ihre Kunden nicht bei Ihnen ein? Lesen Sie zu den Gründen im Online-Shop

Studien und Berichte zu den verschiedenen Möglichkeiten, in einem Online-Shop zu bezahlen, gibt es zuhauf. Und so soll es auch in diesem Blogbeitrag nicht darum gehen, welche Bezahlart sich wohl am ehesten für dieses Produkt oder jene Dienstleistung eignet.

Vielmehr möchte ich ein wenig den Vorgang ins Bewusstsein rufen, der auf der Webseite stattfinden soll. Nur weil jemand mit der „richtigen" Intention bei Google seine Suchanfrage stellt (also im Grunde kaufbereit ist) und auf einem passenden Online-Shop landet, kauft nicht automatisch direkt dort ein. Auch nicht, wenn der Preis noch so verlockend klingt.

Sicherlich mag es leider immer noch viele unbedarfte Menschen geben, die sich von Angeboten blenden und viel zu schnell ihre Rechnungsdaten preisgeben. So perfekt aber oft das Angebot auch sein mag - für viele Menschen ist es dennoch kein Grund, überstürzt zuzuschlagen. Doch warum ist das so?

Geld gegen Vertrauen - auch (und gerade im Internet)

Was im realen Leben gang und gebe ist (oder sein sollte), gilt auch für den Einkauf im Web: Wer sich von der Qualität der Ware überzeugt hat, den Verkäufer nicht für einen Betrüger hält und mit dem Preis leben kann, der wird auch kaufen. Im Internet haben sich sogenannte Trust-Elemente bewährt (TÜV, Trusted Shops & Co.), um das Vertrauen zu gewinnen, Preisvergleiche sorgen für eine realistische Einschätzung der Kosten und die Qualität… Moment - wie überzeugt sich ein Kunde von der Qualität des Produktes oder dem Umfang der Dienstleistung?

Inhalte ersetzen das persönliche Gespräch

Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Wer sich in seinem Shop oder auf seiner Webseite mit seinen Produkten / Dienstleistungen auseinandersetzt, anständige Beschreibungen und Bilder bereithält, sowie das Feedback und die Fragen seiner Kunden / Interessenten mit einfließen lässt, dürfte in der Regel bessere Chancen auf einen Verkauf haben.

Denn Inhalte ersetzen das persönliche Gespräch. Und dies gilt auch für „bekannte“ Produkte - also Markenprodukte, die an anderer Stelle umfangreich beschrieben wurden (in anderen Shops). Viel zu oft werden diese vernachlässigt. Die (leider falsche) Einschätzung vieler Shopbetreiber: „Wer dieses Produkt kaufen will, der weiß was das ist und braucht diese Info nicht!“

Nun gut, vielleicht mag das in Einzelfällen tatsächlich so sein (mir fällt aber gerade keine Beispiel ein). Aber die übergroße Mehrheit an Produkten oder Dienstleistungen „möchte“ umfangreich beschrieben werden. Mit Texten, Bildern & gerne auch Videos. Denn der Vorteil des Online-Shops ist es nun einmal, dass ich von überall und zu jederzeit einkaufen kann - also müssen mir als Interessenten auch alle nötigen Informationen vorliegen.

Selbst, wenn Produkte an andere Stelle in anderen Web-Shops schon ausführlich betextet wurden! Denn in dem Moment, in dem ein Interessent auf Ihrer Seite landet, dann möchte er von Ihnen alle Informationen haben. Eigene Informationen. Gute Informationen. Kopieren Sie niemals die zur Verfügung gestellten Herstellertexte in Ihren Shop. Schreiben Sie eigene Texte, machen Sie eigene Bilder und produzieren Sie eigene Checklisten, Hilfestellungen oder Videos.

Zeigen Sie das Produkt oder die Dienstleistung en detail - und erklären Sie dem Interessenten, was er für sein Geld bei Ihnen erwarten darf. Gutes Stichwort: Wer sind Sie eigentlich?

Geben Sie sich zu erkennen!

Zeigen Sie, wer Sie sind. Stellen Sie ein Foto von sich und Ihrem Team ein, erzählen Sie, was Sie jeden Tag antreibt, was Sie an Ihrem Beruf so lieben und welche Werte Sie haben. Was macht Ihnen Spaß? Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Gerne auch als Video. Denn wie im Geschäft, muss auch hier das Gefühl stimmen. Wenn Sie von Ihrem Kunden erwarten, dass er mal eben 20 oder 200 oder 2.000 EUR in Ihrem Shop bezahlt, dann kann er auch von Ihnen erwarten, dass es Sie wirklich gibt. :-)

Fazit

Der Kauf im Online-Shop ist immer von mehreren Faktoren abhängig. Einer ist in jedem Fall die zur Verfügung gestellten Information zum Produkt oder der Dienstleistung. Ein anderer die Vorstellung der Firma und der Mitarbeiter. In jedem Fall können Sie so viele Hürden vermeiden, die einen Interessenten vom Kauf abhalten.

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Martin Plendl - make better

Martin Plendl ist mit der Beratung von Unternehmen betraut, die im Web erfolgreich werden oder bleiben wollen. Dazu gehören neben der theoretischen Ausrichtung auch die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Newsletter-Kampagnen sowie die Gestaltung von Landeseiten. Die Betreuung mehrerer Webshops ergibt sich natürlich ebenfalls aus seiner Vita.

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