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Die Sache mit der Besuchsdauer auf Webseiten

… oder warum eine nackte Zahl nichts aussagt

Neulich wandte sich eine neue Kundin an uns, die zuvor von einer anderen Agentur betreut wurde. Diese hatte ihr neben anderen Unsinnigkeiten immer wieder etwas über die Besuchsdauer bzw. Verweildauer auf ihrer Webseite erzählt. Meistens mit dem Nebensatz: “Wir müssen Ihre Kunden mindestens 5 Minuten auf Ihrer Seite halten! Dann werden Sie erfolgreich!” 

Was für ein Blödsinn. Ich weiß nicht, wie die Agentur-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter darauf kamen, dass eine Verweildauer auf einer Webseite auch nur das Geringste aussagt? Vielmehr muss die Zahl - wie übrigens jeder Messwert - in das richtige Verhältnis gesetzt werden. Und bevor das passiert, müssen die Ziele der Seite festgelegt sein. 5 Minuten... 

Was bedeutet Besuchsdauer? 

Die Besuchsdauer auf einer Webseite gibt die Zeit wieder, die ein Besucher auf einer (Unter-) Seite verbringt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Diese Zeit wird gemessen und kann dann im richtigen Kontext wertvolle Informationen liefern. Aber auch nur dann. 

Das Ziel Ihrer Seite 

Egal, ob Sie ein Produkt verkaufen möchten, eine Dienstleistung, vielleicht auch einfach einen Kontakt herstellen: Machen Sie es Ihren Kunden so einfach wie möglich, damit diese so schnell wie möglich zum gewünschten Ziel kommen: Dem Kauf, dem Sammeln von Informationen, dem Eintragen in einen Newsletter-Verteiler, dem Lesen von Nachrichten... 

Wenn Ihre Kunden es wünschen, können sie sich auch gerne zehn Stunden bei Ihnen aufhalten. Aber zwingen Sie sie nicht dazu. Also: Was bitte soll die Aussage der Agentur: “Ihre Besucher müssen wir für 5 Minuten auf der Seite halten!”? Mal abgesehen davon: Wie soll das überhaupt in der Praxis aussehen? Virtuelles Kidnapping? 

Was ist denn eine angemessene Besuchsdauer? 

Nun, um alle anderen Agenturen mit diesem festen Zahlengeplärre mal gegen mich aufzubringen: Die Besuchsdauer dürfen Sie nicht vorher festlegen - die können Sie nachträglich messen. Und diese Zahl dann in den Kontext mit allen anderen Messpunkten setzen und auswerten. Machen Sie die Zahl aber nie zu einem Ziel. … 5 Minuten... Ich komme gar nicht drüber weg.

Lassen Sie sich nicht ver... 

Leider nutzen viele Agenturen die Unwissenheit ihrer Kunden aus. Sie werfen mit (Fach-) Begriffen um sich, damit alles möglichst wichtig klingt. Anstatt es den Kunden zu erklären, zu erläutern, zu verdeutlichen, geschieht die Optimierung (wenn überhaupt) im Verborgenen. Bleiben Sie kritisch - und lassen Sie es sich erklären. Zum Beispiel von uns! ;-) 

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Martin Plendl hilft Ihnen gern.

Martin Plendl - make better

Martin Plendl ist mit der Beratung von Unternehmen betraut, die im Web erfolgreich werden oder bleiben wollen. Dazu gehören neben der theoretischen Ausrichtung auch die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Newsletter-Kampagnen sowie die Gestaltung von Landeseiten. Die Betreuung mehrerer Webshops ergibt sich natürlich ebenfalls aus seiner Vita.

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