Fehlermeldung

Deprecated function: The each() function is deprecated. This message will be suppressed on further calls in _menu_load_objects() (Zeile 579 von /is/htdocs/wp10958967_DDBEHMF9R2/www/vhosts/make-better.de/htdocs2/includes/menu.inc).

Die Usability auf Webseiten

Suchet, so werdet ihr (nicht) finden…
Sprechblase mit einem Hä? darin

„Hä?"

Vermutlich ist es diese Reaktion, die Sie niemals bei den Besuchern Ihrer Webseite hervorrufen wollen. Denn das Schlimmste, was Sie Ihren Usern antun können, ist, sie zu verunsichern. Das wollen Sie nicht? Natürlich nicht. Aber Sie können sich davor nur (so gut es geht) schützen, wenn Sie Ihre Webseite oder Ihren Online-Shop nicht mit Ihren Augen designen.

Betrachten Sie Ihren Online-Auftritt mit den Augen Ihrer Kunden - und gestalten Sie ihn so, dass diese „alles“ verstehen können. Usability (also zu deutsch „Bedienbarkeit“) ist das Zauberwort der Stunde. Wenn Sie es über Ihre „Visibility“ (also zu deutsch „Sichtbarkeit“) geschafft haben, die hoffentlich potentiell richtigen Besucher auf Ihre Webseite zu ziehen, dann geht es jetzt für alle in die zweite Runde. Denn jetzt entscheidet sich, ob Sie Ihren Auftritt so gestaltet haben, dass keine Fragen offen bleiben. Fragen? Welche Fragen?

Wann ist etwas „bedienbar“?

So allgemein ist die Frage sicher nicht zu beantworten. Eine Webseite (oder ein Online-Shop, eine Bedienungsanleitung, ein Beipackzettel, eine Aufbauanleitung, die Steuererklärung…) ist dann leicht zu bedienen, wenn jemand aus dem Kreise der Zielgruppe, mit vielleicht nur durchschnittlicher Auffassungsgabe, ohne weitere Hilfe in der Lage ist, etwas zu verstehen, zu bedienen oder zu erreichen.

Dies ist nicht auf eine Branche oder einen Empfängerkreis festgezurrt: Wenn jemand bei Ihnen einen Newsletter abonnieren soll, können Sie auf dem Weg dorthin zahlreiche Fehler machen, die ihn später davon abhalten, seine E-Mail-Adresse einzutragen. Ob der potentielle Interessent gerade das kleine 1x1 beherrscht oder ausgezeichneter Raketenwissenschaftler ist, spielt keine Rolle. „Hä?“ ist Ihr Feind Nummer 1!

Der Weg zum Ziel

Menschen haben im Web ein Ziel - das „durch die Gegend surfen“ kommt zwar viel und häufig vor, aber doch hat es in der Regel einen Zweck: Wir wollen etwas finden, kaufen, sehen, hören, lesen… Die Aufgabe eines Webseitenbetreibers (oder eines Shop-Betreibers) muss es sein, das Ziel seines Besuchers zu kennen, und ihm en Weg dorthin so klar und einfach wie nur irgendmöglich zu gestalten.

Warum eigentlich? Nun, im Netz ist die Konkurrenz nur wenige Mausklicks entfernt. Und als Besucher möchte ich mich nicht ärgern müssen - oder aus Unsicherheit einen Kauf abbrechen, weil für mich nicht ersichtlich ist, warum ich die ganzen Daten eingeben muss… Ihr zweiter Feind ist also das Stirnrunzeln!

Klarheit - Wo geht die Reise hin?

Sorgen Sie nur dafür, dass Ihr Besucher nicht erst nachdenken muss. Verkaufen Sie Katzenfutter? Dann verlinken Sie z.B. aus ihrem Blog mit dem Ankertext „Zum Katzenfutter-Onlineshop“. Über ein liebevolles „Zu Maunzis Leckerchenladen“ sollten Sie dagegen nicht verlinken. Sagen Sie, wo die Reise hingeht, dann reisen die Menschen auch gerne mit. Übrigens: Wann immer es ein Link ist, kennzeichnen Sie ihn als solchen: Unterstreichen, blaue Farbe… Er muss sich vom normalen Text abheben!

Das Altbewährte

Ein Logo kommt nach links oben, ein Menü ist meistens links… Auch wenn sich Grafik-Designer manchmal die größte Mühe, das Altbewährte gegen etwas Unbekanntes zu tauschen, so scheitern sie in der Praxis meistens an den zu blöden Benutzern. Tun Sie das nicht - wenn Ihre Kundengruppe es gewöhnt ist, dass das Logo auf die Startseite verlinkt, dann nehmen Sie ihnen das nicht weg. Sie verwirren sie. Sie erinnern sich? „Hä?“ wird ganz schnell gefolgt von einem frustrierten „Wo zum Henker muss ich denn jetzt draufklicken, um auf die Startseite zu kommen?“. Ihr dritter Feind: Frustriertes Zähnefletschen. Wie beim Hund.

Weniger ist mehr

Ganz sicher haben Sie viel zu erzählen - und ganz sicher sind die Dinge auch alle wichtig. Aber es ist Ihre Aufgabe, Prioritäten und Gewichtungen festzulegen, um dem Nutzer immer nur so viele Informationen zur Verfügung zu stellen, wie er verkraften kann. Und wenn Sie das getan haben, dann unterteilen Sie die Informationen noch einmal. Verwenden Sie Absätze, Zwischenüberschriften, Menüpunkte - und ziehen Sie diese Struktur komplett durch!

Falle Formular

Wer etwas verkaufen oder den Besucher zu einer Kontaktaufnahme bewegen möchte, der will natürlich so viele Daten von ihm wie es irgendwie geht. Doch auch wenn sich alles im rechtlichen Rahmen befindet: Sie sollten stets nur soviele Daten abfragen, wie nötig sind oder wie Ihr User maximal verkraftet (und auf die rechtlichen Rahmenbedingen achten, was Sie an welcher Stelle überhaupt fragen dürfen).

Die Ablenkung

Wenn Ihre Beute im Netz… also Ihr Kunde im Checkout des Online-Shops ist, dann vermeiden Sie auf jeden Fall alle Ablenkungen, die ihn von seinem Vorhaben (KAUF) abhalten. Oder anders gesagt: Wenn ein Kunde im Geschäft schon an der Kasse steht, dann würde ihn ein Verkäufer niemals von dort weglocken. Warum also online?

Wo… bin ich eigentlich?

Vermutlich fällt auch dieses Sektion unter die Rubrik „Altbewährtes“, aber zur Sicherheit sei erneut erwähnt, dass Hänsel und Gretel damals alles richtig gemacht hatten, als sie sich im Wald verirrten. Mit den Steinen konnten sie zurück nach Hause finde - geben Sie auch Ihren Besuchern die Chance, sich zurechtzufinden. Die Breadcrumb-Navigation zeigt Ihrem Nutzer an, in welcher Kategorie oder Kategorie-Ebene er sich befindet - und wie er wieder den Weg zurück findet (zum Beispiel vom Produkt auf die Kategorie).

Was genau machen Sie eigentlich?

Sicherlich sind Sie eine Marke - und als solche in der Branche bekannt. Oder vielleicht doch nicht? Oder nicht bei jedem? Auf alle Fälle kann es nicht schaden, wenn Sie vielleicht in 2-3 kurzen Worten hinzufügen, was Sie tun. Sie wissen doch, was Sie tun? :-)

Das machen wir immer so!

Weder Sie, noch Ihre Agentur sollten sich gegenseitig diesen Satz verzeihen: "Das machen wir immer so". Denn Sie lassen damit den einzigen Menschen außen vor, den Sie erreichen wollen: Ihren Kunden. Achten Sie also nicht darauf, was Sie beim letzten Mal gemacht haben, sondern überlegen Sie sich, was Sie dieses Mal tun sollten!

Testen und Prüfen

„Das“ Design und „die“ Navigation gibt es nicht. Es gibt gängige Methoden, das Altbewährte und Vertraute - und es gibt Tests. Tests vorab (laden Sie 50 Studenten ein und lassen Sie diese durch Ihre Webseite klicken) und Tests dabei (Heatmap-Analysen und Co.). In jedem Fall dürfen Sie nicht davon ausgehen, dass alles einfach so funktioniert! Sie müssen Ihre Webseite oder zumindest wichtige Unterseiten immer wieder testen und dann Ihre Seite optimieren.

Fazit

Der Weg zur perfekten Webseite ist ein langer - wenn Sie ihn aus der Sicht Ihrer Besucher beschreiten, werden Sie ihn tatsächlich „mit anderen Augen sehen“ und leichter gehen können! :-)

Haben Sie Fragen zu diesem Artikel?

Martin Plendl hilft Ihnen gern.

Martin Plendl - make better

Martin Plendl ist mit der Beratung von Unternehmen betraut, die im Web erfolgreich werden oder bleiben wollen. Dazu gehören neben der theoretischen Ausrichtung auch die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Newsletter-Kampagnen sowie die Gestaltung von Landeseiten. Die Betreuung mehrerer Webshops ergibt sich natürlich ebenfalls aus seiner Vita.

Martin Plendl
plendl@make-better.de
0451 62 06 68 50

Martin Plendl bei Xing Martin Plendl bei LinkedIn Martin Plendl bei Google+

Die Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an we@make-better.de widerrufen.

Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

CAPTCHA
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.