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Einen Online-Shop zu haben reicht nicht!

2 Gedankenfehler, die Sie nicht machen sollten.
Online-Shop-Betreiber machen Fehler, die zu vermeiden sind!

Oft kopiert - nie erreicht! Der einmalige Satz „Wir haben doch jetzt einen Online-Shop! Wieso bleibt der Umsatz denn trotzdem aus?“ Und tatsächlich scheint sich nach wie vor hartnäckig das Gerücht zu halten, wer einen Online-Shop betreibt, muss seine Zeit ab dann nur noch mit dem Geldzählen verbringen. Das mag vielleicht irgendwann tatsächlich gelingen, doch die einfache Gleichung „Shop=Umsatz“ ist schlichtweg falsch.

Für ein Unternehmen soll es mittel- und langfristig bedeuten, durch automatisierte Prozesse & Abwicklungen von Bestellungen im Online-Shop Zeit zu sparen und die eigenen Kosten zu senken. Doch damit sich auch irgendwann der erwartete Gewinn einstellen kann, ist nicht nur am Anfang auf der technischen Seite Arbeit nötig.

Auch über die Dauer möchte ein Online-Shop gehegt, gepflegt und gefüttert werden. Oft sind es zwei Gedankenfehler, die Online-Shop-Betreiber zu Anfang machen und die ich gerne etwas näher beleuchten möchte.

Gedankenfehler 1: Google regelt das schon!

Auch wenn Shop-Betreiber bereit sind, zum Beispiel über AdWords-Anzeigen kostenpflichtig Werbung zu schalten, über eine Content-Marketing-Strategie eine große Reichweite aufzubauen oder gar über ein gekonntes Newsletter-Marketing viele Menschen für Ihr Produkt anzusprechen - es ist nicht damit getan, Besucher auf die eigene Webseite zu ziehen. Der Grund ist so einfach wie logisch: Die reine Masse an Menschen auf die eigene Shopseite zu locken, kann nicht alleine funktionieren.

Vielmehr müssen sich Shopbetreiber Gedanken zu ihrer Zielgruppe und deren Wünsche, Sorgen, Nöten und Problemen machen. Da reicht es nicht, nach dem Gießkannen-Prinzip und via teurer Werbung Menschen anzusprechen, die niemals etwas kaufen würden.

Verglichen mit einem Geschäft in der besten Lage einer Einkaufsstraße: Der Betreiber eines Kinderwagen-Geschäfts fokussiert sein Business auch nicht auf den alleinstehenden Großstadt-Single - folglich gibt er extra für ihn auch keine Werbegelder aus. Denn, sollte sich der Großstadt-Single (aus welchen Gründen auch immer) doch im Kinderwagen-Laden verfangen, wird er mit Sicherheit das Geschäft mit leeren Händen wieder verlassen.

Viel hilft also nicht viel - und Google kann auch nur so gut sein, wie es vorab mit Daten gefüttert wird. Kennen Sie also sämtliche nötigen Merkmale Ihrer Zielgruppe (Alter, Einkommen, Position, Lebensstatus, Beruf usw.), dann können Sie Ihre potentiellen Kunden auch viel besser und gezielter über die o.g. Maßnahmen ansprechen. Und von sich, Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung überzeugen.

A propos…

Gedankenfehler 2: Was soll man denn groß dazu sagen?

Das erklärt sich doch von selbst - die Produkte im Shop sind halt Produkte. Schuhe, Tapeten, Möbel oder Kaffeemaschinen. Und nicht immer lässt sich ein Roman zu einem Paar Socken verfassen - zumindest nicht, wenn dies nicht die Content-Strategie des Socken-Shops ist.

Und doch gehört beim Verkaufen so viel mehr dazu, als die reinen Daten und Fakten runterzubeten. Sicherlich gibt es Branchen & Portale, die wir gedanklich ausklammern können, aber für den „alltäglichen“ B2C-Online-Shop gilt dies nicht.

"Aber im Geschäft steht doch auch nichts weiter?“ lautet oft die irritierte Frage, wenn es um den Fokus z.B. von Produktbeschreibungen geht. Das stimmt zwar, aber im Gegensatz zum Online-Shop kann ich im Geschäft die Produkte anfassen, anziehen, testen. Ja, zurückschicken kann ich sie zwar schon, aber: Gehen Sie gedanklich davon aus, dass Sie nicht den einzigen Online-Shop für ___________________ (tragen Sie hier Ihr Produkt ein) besitzen, sondern dass Ihre Konkurrenz immer nur wenige Mausklicks von Ihnen entfernt sitzt.

Das heißt also, dass Sie alles dafür tun müssen, dass aus dem Interessenten in Ihrem Shop ein Käufer wird. Und kaufen wird der nur, wenn keine Fragen offen bleiben! Halten Sie sich also nicht nur an die Daten und Fakten, sondern beschreiben Sie das Produkt oder Ihre Leistung wirklich umfangreich und auf Ihre Zielgruppe abgestimmt. Und das setzt voraus, dass Sie sich mit dem Gedankenfehler 1 schon auseinandergesetzt haben und die Frage beantworten: "Für wen schreibe ich das denn eigentlich?“

Fazit

Niemand ist perfekt - und im Online-Shop-Marketing geht es auch nicht darum, etwas „einmalig“ herzustellen, sondern kontinuierlich die eigenen Prozesse zu verbessern, an den richtigen Stellen die Messlatte anzulegen und (mit Eigen- oder Fremdleistungen) den Onlineshop stetig zu optimieren. Nicht immer haben Onlineshops übrigens die Möglichkeit, sich allein aufgrund ihres Produktes oder des Preises von der Konkurrenz abzuheben - hier ist eine gute Überlegung, dem Shop eine Persönlichkeit zu geben - eine eigene Handschrift, eine Marke, ein Branding.

Doch auch das kann nur dann der Weg zum Erfolg sein, wenn die beiden Gedankenfehler auch in diesem Falle nicht begangen werden.

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