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Gibt es einen Markt für mich?

10 Dinge, die Sie wissen müssen
Gibt es einen Markt für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung?

Allgemeinsprachlich bezeichnet der „Markt“ einen Ort, an dem Waren gehandelt werden - also einen (meist zentralen) Platz, auf dem Angebot und Nachfrage direkt miteinander „kommunizieren“ können - und wo auch um Preise gefeilscht wird. Wir kennen alle unseren Wochenmarkt in der Stadt oder dem Dorf - wenn es ihn denn noch gibt. Denn der „gute alte Markt“ an sich ist vielerorts ein Auslaufmodell, weil Angebot und Nachfrage aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr miteinander in Einklang gebracht werden können.

An manchen Orten, und dies erlebe ich in Kiel zum Beispiel an fast jeden Samstag selbst, erfreuen sich die Wochenmärkte wiederum großer Beliebtheit. Es ist irgendwie wieder „in“ oder „hipp“, sich von der Traditionsbäckerei über den örtlichen Fischhändler bis hin zum Käsewagen mit seiner französischen Spezialitäten-Auswahl durch die Menschenmenge zu schieben. Junge Familien mit Kindern treffen beim Fair-Trade-Kaffeestand auf rüstige Rentner - und über alle Alters- oder Einkommensgruppen hinweg herrscht Einigkeit, dass der Wochenmarkt am Samstag den perfekten Start in ein schönes Wochenende darstellt.

Es scheint also in bestimmten Städten & Regionen einen „Markt für einen Markt“ zu geben - und ehe ich zu weit vom eigentlichen Thema abschweife: Was hat das ganze denn nun mit dem Themenbereich Online Marketing zu tun?

Gibt es einen Markt für ein Produkt oder eine Dienstleistung?

Ehe Unternehmen die Einführung eines (neuen) Produktes oder einer (neuen) Dienstleistung bekanntgeben können, oder gar erst mit der Entwicklung und Ausarbeitung eines solchen Angebotes in der Entwicklungsabteilung beginnen, muss klar bejaht werden können, dass es dafür einen Markt gibt.

Und dies bedeutet nichts anderes, als dass es (genügend) Menschen gibt, die dieses Produkt benutzen oder diese Leistung in Anspruch nehmen würden - und überdies bereit sind, heute, morgen und übermorgen dafür den geforderten Preis zu bezahlen.

Im Gegensatz zu einem physischen Markt, treffen die Marktteilnehmer (Sie und Ihr Kunde) im Internet lediglich virtuell aufeinander. Ob dies auf einem virtuellen Marktplatz (wie eBay und Co.) passiert, oder sich in Ihrem eigenen Shop oder auf der eigenen Webseite abspielt, ist dabei nicht vordergründig von Belang.

Bei der Frage nach dem Markt muss geklärt werden, ob es genügend Menschen gibt, die Ihr Produkt oder Ihrer Dienstleistung online bestellen und bezahlen wollen. Aber der Reihe nach.

1. Wie groß ist der Markt?

Gibt es bereit einen erkennbaren Markt für das Produkt oder die Dienstleistung? Kann also nachvollzogen werden, dass es bereits Menschen oder Unternehmen gibt, die ein solches Produkt / Dienstleistung benutzen würden, wenn sie davon erfahren?

2. Wie hat der Markt in der Vergangenheit ausgesehen?

Haben die potentiellen Kunden in den vergangen Jahren bereits ein solches Produkt / Dienstleitung gekauft? Welche Anforderungen wurden durch die Konsumenten an P/D gestellt? Gab es Probleme bei der Markteinführung und Nachbesserungen an P/D?

3. Wie sieht der Markt in der Zukunft aus?

Ist anhand der vergangenen Jahre absehbar, wie sich der Markt in Zukunft entwickeln wird? Ist Potenzial erkennbar, dass P/D auch in den nächsten Jahren gekauft werden? Handelt es sich möglicherweise nur um einen Trend oder einen Hype, der nach und nach wieder abflaut?

4. Wie groß kann der Markt in Zukunft werden?

Ist der Markt für das P/D womöglich in den nächsten Monaten oder Jahren gesättigt? Wie groß kann der Markt in Zukunft sein, wird es immer den Bedarf für P/D geben?

5. Gibt es Wettbewerber?

Nicht immer gelingt es einem Unternehmen, erfolgreich ein komplett neues Produkt einzuführen - vielfach sind es Weiterentwicklungen, Verbesserungen oder zielgruppenspezifische Ausprägungen eines bekannten Produktes, die den Erfolg am Markt bestimmen. Es ist auch im Online-Markting daher unabdingbar, auch den Wettbewerb im Auge zu behalten und u.U. auch aus dessen Fehlern zu lernen.

6. Welchen Einfluss hat die Zielgruppe?

Beim Wochenmarkt wird mit den Füßen abgestimmt, ob die Kartoffeln von Stand A besser sind als die von Stand B. Im Online-Marketing stimmen die Kunden mit der Maus ab, ob sie ein Produkt in Shop A oder in Shop B kaufen wollen. Bei der Zielgruppen-Analyse ist es wichtig zu schauen, ob die anvisierten Kunden bei bestehendem Wettbewerb zu Ihnen wechseln würden.

7. Welchen Einfluss haben die Lieferanten?

Verkaufen Sie ein Produkt, das nur von einem Lieferanten / Produzenten hergestellt wird? Dann begeben Sie sich in eine Abhängigkeit, die sich womöglich negativ für Sie auswirken kann - etwa, wenn der eine Hersteller die Produktion einstellt, verteuert oder nur exklusiven Partnern zur Verfügung stellen möchte.

8. Gibt es rechtliche Hürden für Ihren Markteintritt?

Nicht jeder kann einfach jedes Produkt über das Internet vertreiben - spielen also Lizenz-, Patent- oder Konzessionsregulierungen in Ihrem Fall eine Rolle? Sind sonst alle rechtlichen Voraussetzungen gegeben, um einen Vertrieb zu starten?

9. Wie grenzen Sie sich vom Wettbewerb ab?

Um nicht Gefahr zu laufen, in die „me-too-Falle“ zu geraten, ist es wichtig, sich insbesondere dann vom Wettbewerb abzugrenzen, wenn Sie ein ähnliches Produkt zu ähnlichen Konditionen anbieten. Haben Sie einen USP? Warum sollte der Kunde bei Ihnen kaufen und nicht beim Wettbewerb?

10. Wie finden Ihre Kunden zu Ihnen?

Da Ihre potentiellen Kunden nicht wie beim Wochenmarkt an Ihrem Stand automatisch vorbeischlendern, müssen Sie sich geeignete Maßnahmen überlegen, wie Sie Ihre Zielgruppe auf Ihr Angebot aufmerksam machen können. Bespielen Sie dazu aber nicht einfach pauschal die gesamte Klaviatur des Möglichen, sondern fokussieren Sie sich auf die Werbemaßnahmen, die nach eingehender Analyse und Prüfung am geeignetsten erscheinen.

Der Markt - gestern, heute, morgen

Eine gute Idee zu haben, kann der erste Schritt zu einem (geld-) segenreichen Leben sein. Doch ehe „einfach so“ einer guten Idee nachgegangen wird, ist es ratsam, sich über die wirklichen Chancen am Markt ernsthaft zu informieren und das Potential für einen Online-Vertrieb auszuloten.

Im Zweifel kann es sich anbieten, die Sache langsam und behutsam zu starten - vielleicht sind die Menschen aber auch einfach noch nicht bereit für Ihre Idee - so wie damals bei der Einführung z.B. vom Mundwasser für Hunde oder dem Kaugummi mit Roastbeef-Geschmack. :-)

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