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Google Updates

Wieso, warum, weshalb? Ein Überblick
Google Updates

Google Updates bedeuten Änderungen des Suchalgorithmus, die zum Teil gravierende Auswirkungen auf das Ranking Ihrer Internetpräsenz in den Suchergebnissen haben können. Mit dem Ziel, seinen Nutzern immer bessere Suchergebnisse bieten zu können, nimmt Google pro Jahr etwa 500 Modifikationen des Algorithmus vor. Während die meisten Google Updates klein sind und unbemerkt vonstatten gehen, gibt es in größeren Abständen auch tiefergehende Google Updates mit signifikantem Einfluss auf die Suchergebnisse. 

Gerade für KMU ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) von hoher Relevanz im Hinblick auf die Gewinnung neuer Kunden. Genaues Wissen über die Struktur dieser Google Updates hilft Ihnen dabei, Änderungen des Traffics und damit auch des Rankings von Webseiten zu verstehen und die eigene Webpräsenz in den Suchergebnissen aufsteigen zu lassen. Um auf dem Laufenden über Updates zu bleiben, bietet es sich an, regelmäßig die Google Ankündigungen zu lesen und so genannte SERP Tracker zu verwenden (etwa Mozcast oder Algoroo). 

Neue Updates bedeuten entweder eine neue Gewichtung bereits vorhandener Rankingfaktoren oder aber sie führen neue Faktoren ein. Zu den Google Updates, die seit 2011 den größten Effekt auf die Suchergebnisse hatten, gehören die folgenden:

2011 Panda Update

Das Google Update Panda wurde erstmals am 24. Februar 2011 veröffentlicht und wird fortlaufend aktualisiert. Google Panda ist ein Algorithmus, der genutzt wird, um Internetseiten mit einer Qualitätseinstufung zu versehen und somit Seiten mit minderwertigem Inhalt (etwa Content-Farmen) in den Suchergebnissen herabzustufen. Ursprünglich war Panda als Filter gedacht und nicht als Bestandteil des Core-Algorithmus, wurde jedoch im Januar 2016 offiziell aufgenommen. Dies bedeutet noch keine Echtzeit-Aktivität des Algorithmus, jedoch dürften Updates in künftig größerer Regelmäßigkeit erscheinen. 

In der Praxis bedeutet jedes neue Panda Update, dass Internetseiten, die zuvor betroffen waren, im Ranking wieder aufsteigen können, wenn die Betreiber die richtigen Änderungen vorgenommen haben. Gleichzeitig können Seiten, die zuvor nicht betroffen waren, durch ein Panda Update abgestraft werden. 

Die genauen Rankingfaktoren dieses Google Updates gibt der Betreiber nicht preis. Jedoch geben Erfahrungswerte Rückschluss darauf, dass doppelte Inhalte, Plagiate, "Keyword-Stuffing" und schlechtes Nutzererlebnis zu schlechteren Rankings führen. 

2012 Penguin Update

Das Penguin Update, erstmals am 24. April 2012 lanciert, hat die Zielsetzung, Internetseiten mit unnatürlichen Linkprofilen zu identifizieren und durch geringere Rankings abzustrafen. Betroffen sind Seiten, die durch manipulative Verwendung von Links die Suchergebnisse negativ beeinflussen und irrelevante Ergebnisse anzeigen. 

Mit jedem neuen Penguin Update können Seiten, die schädliche Links entfernen, ihr Ranking wieder zurückgewinnen, während bisher unerkannte Seiten durch das Penguin Update betroffen sein können. 

Gegenwärtig beabsichtigt Google, den Penguin in seinen Core-Algorithmus aufzunehmen und ihn in Echtzeit laufen zu lassen. Hierdurch würden sowohl Abstrafungen, als auch die Zurückgewinnung des Rankings schneller vonstatten gehen. 

Im Genaueren versucht Penguin folgende Arten von Links zu erkennen: Solche, die von Spam-Seiten stammen, Links von irrelevanten Seiten, bezahlte Links, oder auch Links, die offensichtlich von Seiten stammen, die nur auf die Generierung von suchmaschinenoptimierten Links ausgelegt sind.

2013 Hummingbird Update

Zu den gewichtigsten Google Updates gehört das am 22. August 2013 veröffentlichte Hummingbird. Diese tiefgreifende Veränderung des Algorithmus ermöglicht die über die reinen Keywords hinausgehende Suche. Suchanfragen können nun interpretiert werden und Suchergebnisse kommen der Absicht des Nutzers im Allgemeinen näher als dies bei der bisherigen Keywordfixierung möglich gewesen wäre. Es wird von semantischer Suche gesprochen.

Weiterhin bleiben Keywords auch im Zuge dieses Google Updates von hoher Bedeutung, aber der Schwerpunkt liegt nun auf der gesamten Suchanfrage. Ebenso werden seit diesem Update Synonyme der Keywords stärker in den Suchergebnissen berücksichtigt.

In der Folge des Hummingbird Google Updates haben Seiten einen Rankingvorteil, die wertvollen und eigenständigen Inhalt aufweisen. Entsprechend erfahren Seiten, die mit Keyword-Stuffing arbeiten und eine schlechte Nutzererfahrung bieten eine Abstrafung.

2014 Pigeon Update

Das am 24. Juli 2014 erstmals in den USA und im Dezember desselben Jahres auch andernorts veröffentlichte Pigeon hat als erstes aller Google Updates einen signifikanten Einfluss auf Suchergebnisse, in denen der Aufenthaltsort des Nutzers berücksichtigt wird. Standort und Entfernungen spielen seitdem eine große Rolle in den Suchergebnissen. Laut Google stellte Pigeon engere Bindungen zwischen dem lokalen Algorithmus und seinem Core-Algorithmus her, d.h. für die Rankings lokaler und nicht-lokaler Googleergebnisse werden die gleichen SEO-Faktoren herangezogen.

Seit Pigeon stiegen lokale Seiten in den Rankings deutlich auf. Google Suche und Google Maps bieten im Zuge dieses Google Updates besser aufeinander abgestimmte Ergebnisse.

Für lokale KMU entstanden im Rahmen dieses Google Updates Probleme im Ranking im Falle schlecht optimierter Seiten oder bei nicht hinreichender Erwähnung in lokalen Geschäftsverzeichnissen. 

2015 Google Mobile Update

Mit dem am 21. April 2015 eingeführten Mobile Update, in Fachkreisen auch Mobilegeddon genannt, sollte solchen Seiten ein höheres Ranking zu verschafft werden, die für die Nutzung auf mobilen Endgeräten optimiert sind. Entsprechend werden weniger mobilfreundliche Seiten heruntergestuft. 

Von nicht-mobilen Geräten ausgeführte Suchen wurden im Zuge dieses Google Updates nicht beeinflusst. Mobilität ist ein Faktor, der sich innerhalb einer Internetseite unterscheiden kann, das heißt ein Bereich der Seite kann mobilfreundlich sein, während es ein anderer nicht ist. 

Allgemein hält sich der Suchmaschinenbetreiber bedeckt, was Art und Umfang jeweils neuer Google Updates betrifft. Alles deutet darauf hin, dass der Algorithmus im Zuge weiterer Google Updates fortwährend verändert wird und es weiterhin schwierig sein wird, diese Änderungen vorauszusagen, auch was ein weiteres Google Update 2016 betrifft. Schauen Sie sich allerdings die Chronologie der Google Updates von 2012 bis heute an, so stellen Sie fest, dass die Änderungen ein klares Ziel zu haben scheinen und einem nachvollziehbarem Muster folgen: Sie alle sind darauf ausgerichtet, Suchergebnisse zu optimieren und das Nutzererlebnis zu verbessern, indem die gesuchte Information so treffend und so schnell wie möglich gefunden wird. Alle Google Updates zielen darauf ab, schlechten Inhalt durch relevanten zu ersetzen. 

Beim Aufbau Ihrer Internetpräsenz empfiehlt es sich daher, von Google Updates unabhängig, sich weniger mit der Suchmaschine selbst, sondern mehr mit den Bedürfnissen der Nutzer und potentiellen Kunden zu befassen, qualitativ hochwertigen Inhalt von echtem Mehrwert zu bieten, eine gut zu navigierende Seite aufzubauen und vielfältige Arten von relevantem Inhalt (etwa Text-, Bild- und Videomaterial) bereitzustellen. 

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