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Instagress - lohnt sich das?

Die App für mehr Likes und Follower im Test

Die meisten Menschen, die auf Instagram aktiv sind, wünschen sich vor allem eines: viele Follower. Denn durch viele Follower gibt es auch viele Likes und andere potenzielle Follower werden natürlich auch schneller aufmerksam auf ein Profil, das viele Follower und Likes besitzt.

Mehr Likes & Follows auf natürlichem Wege

Nun kann man auf einem natürlichen, nennen wir ihn organischen Weg vorgehen, indem man viele andere (für sich) interessante Beiträge liked, diese kommentiert und den Accounts entsprechend folgt. Denn bei Instagram sorgt vor allem die Interaktion für neue Follower.

Wenn ich das Bild einer Userin like und einen netten Kommentar darunter schreibe, sie womöglich sogar noch unter einem anderen, passenden Bild verlinke, freut sich die Userin darüber. Als Gegenleistung gibt es dann meistens ebenfalls ein „Follow“ von eben dieser Userin für mein Profil. Instagram ist ein Geben und Nehmen.

Man darf dabei aber nicht vergessen, dass der natürliche Weg ein langwieriger Prozess ist. Es sei denn, man hat eine eigene Abteilung oder einen Verantwortlichen, der sich jeden Tag mit Instagram und dem Generieren neuer Follower und Likes beschäftigt. Dies beansprucht auf jeden Fall Zeit.

Der „unnatürliche Weg“ - Instagress

Nun kommen wir aber zum eigentlichen Thema. Es gibt – wie soll es auch anders sein – auch einen unnatürlichen Weg, mehr Likes und Follower zu erhalten. Und das, ohne etwas selber tun zu müssen. Das klingt erstmal wie ein Traum, oder? Aber wir wollen mal nicht zu voreilig sein.

Ich habe eine App getestet, die sich „Instagress“ nennt. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass ein Roboter in meinem Auftrag Bilder liked, Kommentare schreibt und anderen Profilen folgt. Instagress verspricht, dass man in kurzer Zeit sehr viele neue Follower gewinnt und auch behält.

So ein schönes Versprechen hat eigentlich immer einen Haken und ich ging von vorneherein skeptisch an die Sache heran. Wie soll der Roboter denn wissen, was mich interessiert? Und bleiben die neuen Follower dann wirklich, oder sind die nach ein paar Tagen alle wieder weg?

Damit mein Test auch für alle verständlich ist, folgt nun erstmal eine kurze Beschreibung der App:

Instagress – was ist das und wie funktioniert es?

Instagress gibt es seit 2013 – schlimm genug, dass ich erst jetzt davon erfahren habe. Die App selber bezeichnet sich als ein super Mittel für Unternehmen und Marken (aber auch Privatpersonen), um auf schnelle und einfache Weise einen Haufen neuer Follower und Likes zu gewinnen. Und das ohne die Unterstützung eines Social Media Teams, das sich täglich um die Generierung neuer Likes kümmern muss. Denn in Unternehmen ist genau dies oft der Fall.

Macht Sinn, denke ich mir. Wenn ich wirklich mehr Follower auf schnelle Weise haben wollen würde, müsste ich mich täglich mindestens eine Stunde daransetzen, und Profile erkunden, liken, kommentieren und folgen. Aber da habe ich ehrlich gesagt keine Lust drauf. Ich habe dann doch besseres zu tun ;).

Aber zurück zur App:

Welche Version darf’s denn sein?

Auf der Startseite kann man zunächst auswählen, ob man die kostenlose 3-tägige Demoversion nutzt, oder ob man sich gleich für eine kostenpflichtige Version entscheidet. Man kann zwischen 3 Tagen, 10 Tagen und 30 Tagen wählen. Die 3 Tagesversion kostet 1,99$, 10 Tage 4,99$ und 30 Tage 9,99$. Die 30 Tagesversion ist laut Instagress die beliebteste Version.

Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, Extra-Zeit-Pakete zu kaufen. Hier besteht die Wahl zwischen 90 Tagen für 24,99$, 180 Tagen für 44,99 $ und 360 Tagen für 79,99$. Die Kosten pro Tag werden entsprechend weniger, je größer das Paket ist.

Ich habe mich für meinen Test für die kostenlose 3 Tage- Version entschieden.

Die Voreinstellungen

Nachdem die Version ausgewählt wurde, kommt man zum Dashboard von Instagress. Hier lassen sich nun Voreinstellungen treffen, bevor der Roboter mit seiner Arbeit loslegt.

Mehr Likes oder das ganze Paket?

Im ersten Step kann man auswählen, was man genau erzielen möchte. Nur mehr Likes? Mehr Kommentare, mehr Follower oder etwa sogar Unfollows?

Ich habe mich für meinen Test lediglich auf Follower und Likes konzentriert, also nur diese beiden Optionen ausgewählt.

Targeting Einstellungen

Danach kann man noch Targeting Einstellungen vornehmen. So lässt sich z.B. auswählen, ob nach Locations, Followers, Followings, Likers, Commenters oder Tags gefiltert werden soll. Locations würde z.B. bedeuten, dass der Roboter vornehmlich mit Leuten, die aus meiner Region und Umgebung kommen, interagiert.

Ich habe mich für das Targeting nach Tags entschieden. Das heißt, hier achtet der Roboter auf die Hashtags, die die Profile benutzen und die zu meinen Hashtags passend erscheinen.

Speed

Auch die Option „Speed“ kann man einstellen. Hier gibt man an, wie schnell die Aktivitäten erfolgen sollen, wie viele Follows pro Stunde, wie viele Likes pro Stunde und wie viele Kommentare pro Stunde umgesetzt werden sollen.

Ich habe „Langsam“ ausgewählt und die Voreinstellungen übernommen: 15 Follower pro Stunde, 20 Likes pro Stunde und 6 Kommentare pro Stunde.

Filter

Bei Filter lässt sich z.B. das Alter der Medien auswählen (von „Neuestem“, über „1 Tag“ bis zu „1 Monat“ auswählbar), die der Roboter liked oder kommentiert. Zudem kann man auswählen, ob der Roboter z.B. nur Fotos oder nur Videos liked und kommentiert. Hier habe ich allerdings keinen Filter vorgenommen, sondern alles dem Zufall überlassen.

Comment

Der Reiter „Comment“ ist interessant. Hier gibt man an, was der Roboter schreiben soll. Es gibt voreingestellte Kommentare wie „ Fantastic“, „This is sweet“, „Very cool“, „Too cute“, „Pretty nice“, „Love it“ etc. Man kann selber auch eigene Kommentare hinzufügen, aber ich habe auch hier die Voreinstellungen so gelassen, wie sie waren. Hier kann man noch zusätzlich einstellen, dass man bei einem User nicht doppelt kommentiert.

Follow

Unter Follow kann man einstellen, ob man privaten Usern nicht folgen will, und ob man jemandem, den man vorher unfollowed hat (wenn man das vorher eingestellt hat), nicht nochmal wieder neu followed. Da ich aber keine Unfollow-Option eingestellt habe, habe ich diesen Reiter ignoriert.

Tags

Hier bestimmt man die Tags, die der Roboter unter die Bilder postet. In den Voreinstellungen sind beliebte Hashtags eingestellt, so z.B. „igers“, „travelgram“, „eat“, „awesome“,  „follow4follow“, „photo“ etc. Auch hier lassen sich weitere, eigene Tags hinzufügen. Ich bin bei den Voreinstellungen geblieben.

Weitere Optionen

Dann gibt es noch die drei Optionen „Locations“, „Usernames“ und „Blacklists“. Hier könnte man Orte und User eingeben, die man gezielt liken und kommentieren möchte. Blacklists schließt bestimmte Hashtags, User oder Keywords aus. Diese Option ist sinnvoll, wenn man auf keinen Fall möchte, dass der Roboter bei einem bestimmten User kommentiert oder liked, oder man auf gar keinen Fall ein ganz bestimmtes Hashtag verwenden möchte.

Die Option „Auto-Stop“ lässt den Roboter stoppen, sobald z.B. eine vordefinierte Anzahl von Likes, Followers, Unfollowers oder Kommentaren erreicht wurde. Zudem kann man hier einstellen, dass der Roboter nach einer gewissen Zeit der Inaktivität stoppt. Wenn also keine Likes, Follower o.ä. nach z.B. drei Stunden mehr erscheinen, hört der Roboter ganz auf.

Ich habe keine dieser zusätzlichen Einstellungen vorgenommen, da ich den Test so einfach wie möglich gestalten wollte.

Die Testphase

Der Beginn:

Zunächst einmal meine Startdaten: Ich begann mit 90 Followern und 150 Follows anderer Profile.

Tag 1

Ich bemerkte bereits nach nicht mal einer halben Stunde, dass ich ständig neue Like Benachrichtigungen bei Instagram bekam. Gerade am ersten Tag waren es aber deutlich mehr Folllows von mir für andere, als Likes oder Follows, die ich zurückbekam. Am ersten Abend hatte ich viele Likes, aber kaum neue Follower (so um die 10 mehr maximal). Dafür folgte ich aber statt 150 bereits 400 Profilen.

Tag 2

Am zweiten Tag der Testphase tat sich schon mehr. Ich bekam viele neue Follower und auch viele Kommentare und sogar Privatnachrichten von Usern. Zum Teil auf Portugiesisch (ein Glück, dass ich das ein wenig verstehe) und meistens auf englisch, aber immerhin. Reagiert habe ich aber auf diese Nachrichten nicht, denn es waren die typischen „wenn du mir folgst, dann folge ich dir“ und irgendwelche Werbe-Nachrichten.  

Ich habe an den 3 Tagen bewusst nicht oft in Instagram reingeschaut, sondern nur auf die Followerzahlen und Likes gesehen, denn die App rät einem, während der Aktivtät des Roboters nicht selber in der Instagram App zu interagieren. Ich denke, das könnte den Roboter irgendwie durcheinanderbringen.

Tag 3 - Ergebnis

Nun denn, Tag 3 brach an. Neben vielen Likes von anderen Profilen, hatte ich am dritten Tag bereits 250 Follower und selber über 1190 Profile abonniert.  Ich habe also tatsächlich innerhalb von 3 Tagen meine Followerzahl beinahe verdreifacht. Das ist nicht schlecht. Allerdings fand ich die Zahl der Profile, denen ich nun folge, doch abschreckend. Fast 2000 Profilen muss ich folgen, damit ich 160 mehr Follower erhalte? In der Instagress Übersicht sehe ich noch mal die Zahlen, die der Roboter für mich geleistet hat: Er hat 1358 Likes vergeben und ist 1075 Profilen gefolgt. Starke Leistung, Mr. Roboter!

Nach der Testphase

In den Tagen danach habe ich nach und nach noch weitere Follower erhalten, so um die 4-6. Auch die Likes und Kommentare hörten erst 2,3 Tage nach der Testphase auf, bzw. wurden weniger. Die Testphase ist nun 1,5 Wochen her und ich erhalte nach wie vor Likes. Klar, denn ich like und folge ja nun auch vielen Profilen, bei denen der Roboter nette Kommentare unter die Bilder gesetzt hat.

Mein Fazit:

Ich fand es wirklich interessant, diese App auszutesten. Ich hätte ehrlich gesagt vorher nicht gedacht, dass das wirklich funktionieren würde, und vor allem so schnell. Allerdings – und das ist der negative Aspekt daran, habe ich nun über 1000 Profile bei Instagram, denen ich normalerweise nicht unbedingt folgen würde und die nun meine Timeline „verstopfen“. Wenn ich diese alle wieder "unfollowe", also den Profilen nicht mehr folge, werde ich sie natürlich auch wieder als Follower verlieren.

Klar ist es schön, wenn man weiß, man hat in kurzer Zeit und ohne einen Finger zu rühren fast 3-mal so viele Follower als zuvor. Aber mir persönlich wäre es das nicht wert, nun so vielen Profilen zu folgen, die mich gar nicht interessieren. Zudem muss man ja, sofern man nicht eine längere Version bucht, nach den 3 Tagen selber aktiv bleiben. Wenn ich jetzt nicht aktiv weiter Bilder like und Kommentare schreibe, werde ich diese Followerzahl nach und nach auch wieder verlieren. Und ich habe bereits in den letzten Tagen wieder 5 oder mehr verloren. Das geht ruckzuck.

Generell wäre meine Empfehlung für Firmen, die Finger von dieser App zu lassen. Ich weiß, es ist verführerisch, weil es so einfach ist. Aber ein Roboter ersetzt nun mal keinen Menschen, der wirklich an Themen interessiert ist und auch entsprechende Kommentare verfasst. Ein Roboter, der immer die gleichen Sätze oder Phrasen unter die Bilder schreibt, kann auch schnell als ein solcher entlarvt werden. Zudem ist es sehr auffällig, wenn ein Unternehmen oder eine Marke innerhalb von wenigen Tagen eine Verdrei- oder Vervierfachung seiner Follower hat. Auffällig ist außerdem auch das Verhältnis von Followern zu den Follows anderer Profile. Der große Unterschied zeigt schon an, das hier etwas nicht stimmen kann. Ich wäre als Kunde immer misstrauisch, wenn ich derartige Zahlen unter dem Profil eines Unternehmens sehe.

Letztendlich muss natürlich jeder immer selber für sich entscheiden, ob eine derartige App etwas für einen ist und man den „gefakten“ Weg einschlagen möchte. Ich befürworte immer einen organischen Aufbau von Fans und Likes, ohne irgendwelche kostenpflichtigen Tools, die anderen eine Popularität vorgaukeln, die es gar nicht gibt. Für den Test war es aber interessant zu sehen, dass es technisch gesehen möglich ist. Alleine für die Idee und die Umsetzung verdient die App deshalb auf jeden Fall Respekt.

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