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Online kaufen - offline bezahlen.

Ein Selbstversuch.

Was gibt es gerade Außergewöhnliches im E-Commerce zu beobachten? Mehr Menschen kaufen online - soweit nichts besonderes. Doch scheint sich gerade eine neue Bezahlart im Internet zu etablieren, die in den allermeisten Online-Shops noch keine Rolle spielt: Die Offline-Bezahlung „Barzahlen“. Doch was sind die Gründe für dafür?

„Geben Sie hier Ihre Bankdaten ein!“ Wenn ich im Onlineshop zu diesem Formular komme, überlege ich auch jedes Mal, ob ich das wirklich tun sollte. Ist dieser Shop sicher? Was passiert mit meinen Daten? Doch was ist mir dann wichtiger - der einfache Einkauf oder die … sichere (?) Bezahlart? Ein Selbstversuch.

Online kaufen und in einem Geschäft vor Ort bezahlen

Wer keine Kreditkarte (oder Paypal usw.) hat oder diese nicht benutzen möchte, muss sich zuerst ein Geschäft suchen, in dem der Betrag bezahlt werden kann. Denn so einfach wie es klingt, soll es auch sein: Online shoppen - und bar bezahlen. Also habe ich mir zuerst eine Filiale gesucht und bin bei der Drogeriekette dm in Kiel fündig geworden. Also: Das würde gehen - was aber kann ich kaufen?

Welche Shops bieten diese Bezahlvariante an?

Da fing es schon an. Es entspricht natürlich nicht meinem persönlichen Einkaufsverhalten, mir die Shops nach ihrer Bezahlart auszusuchen, doch in dem Fall blieb mir nichts anderes übrig. Auf barzahlen.de kann man sich aber nach Kategorien sortiert „seinen“ Shop suchen. Ich bin bei einem Online-Shop für Senioren gelandet - zugegeben, der erste, der mir ins Auge fiel.

Und nachdem ich mir ein Produkt gesucht habe (irgend so ein Schaumstoffteil), konnte ich im Checkout die Bezahlart „Barzahlen“ auswählen. Gesagt-getan. Ich werde scheinbar Online-Shop-Barzahler. Und dennoch: Die Technik hat mich nicht ganz verlassen: Statt eines Zahlscheins kann man sich einen Zahlcode aufs Handy schicken lassen!

Jetzt nur noch die Handynummer eintippen! Oder halt den Zahlschein ausdrucken.

Nun denn, ich habe mir den Code übermitteln lassen und werde morgen bei der dm Filiale in der Kieler Innenstadt vorbeischauen. Diese hat mir der Filialfinder auf der Seite angezeigt. Ich bin gespannt! 

Wo soll ich denn nun bezahlen? 

Jetzt machte sich bei mir eine erste leichte Verwirrung breit. Denn in meiner Bestätigungsmail nach dem Abschicken der Bestellung wurden mir drei Geschäfte aufgelistet, bei denen ich die Bestellung bezahlen konnte. Nur… keins dieser Geschäfte war in meiner Nähe!? Bei der Übersichtseite hatte ich noch eine dm-Filiale um die Ecke gesehen, nun sollte sich keines in meiner Umgebung finden? Komisch. Egal - das Glück ist mit den Mutigen! 

Barzahlen geht auch mit EC-Karte!

Natürlich konnte ich bei der dm-Filiale um die Ecke meine Rechnung bezahlen. An der Kasse legte ich meinen SMS-Zahlschein vor und bezahlte den Rechnungsbetrag in bar. Auf Nachfrage versicherte mir die Verkäuferin, ich könne meinen Barzahlen-Betrag auch mit meiner Karte bezahlen… Hmm. Okay. 

Direkt nach der Bezahlung bekam ich eine Email, dass der Betrag dort eingegangen ist. Ich warte also auf meine Bestellung! 

Ein Paket, ein Paket! 

Überschwängliche Freude bei mir, als der DHL-Bote mir das Paket vorbeibrachte. Leider entsprach dieses Schaumstoff-Teil so gar nicht meinen Vorstellungen - ich machte also von meinem Recht als Verbraucher Gebrauch, die Ware innerhalb von 14 Tagen wieder zurückzuschicken. Mein Geld sollte ich auch wieder ausgezahlt bekommen. Aber wie bekommt man als Barzahler eigentlich sein Geld zurück? Doch in bar. Oder? ODER? 

Geld gibt’s bei dm auch wieder zurück

Oder in jedem anderen Barzahlen-Geschäft. In einer standardisierten Rückzahlungs-Abwicklungs-Mail bekam ich einen Zahlschein, den ich mir einfach nur ausdrucken musste, um mir das Geld (immerhin 8,95 €) in bar zurückzuholen. Etwas stutzig wurde ich: Ich hätte mir das Geld auch auf mein Konto überweisen lassen können - einfach nur Bankdaten eingeben und los geht’s! Hmm... Ein Widerspruch?

Das hätte mir natürlich den Weg in die Stadt noch einmal gespart, doch ich wollte es durchziehen: Also - Zahlschein ausdrucken und wieder zu dm. Schnell über den Scanner gezogen, bekam ich umgehend meine 8,95 € ausgezahlt. Und im selben Moment die Mail von barzahlen.de, dass nun die Abwicklung fertig sei. 

Mein Fazit zur Funktion „Barzahlen im Internet“

Es ist toll, wenn auch online gekaufte Artikel in Bar in einem Geschäft bezahlt werden können. Der Einkauf an sich funktionierte auch problemlos. Nur:

Wer bar bezahlen möchte - warum sollte er das mit Karte im Geschäft tun wollen? Denn auch hier würde man die Bankdaten eingeben, genauso wie die Angabe der Kontodaten bei der Rückabwicklung die Funktion ad absurdum führen würde. Zumindest meine Meinung. 

Ich denke aber, dass gerade wie Online-Marketing-Typen verstärkt darauf achten können, welche Zahlarten wir „unseren“ Shopbetreibern empfehlen. Gerade in Hinblick auf die Zielgruppe ist dies wirklich ein wichtiger Faktor, der zum gesteigerten Umsatz beitragen kann.

Dabei denke ich nicht nur an Senioren. Ich habe auch die vielen Menschen im Blick, die keine Kreditkarte haben wollen oder dürfen. Oder die aufgrund von Datenmissbrauch keine sensiblen Kontodaten eingeben wollen. Wobei es auch hier sichere Alternativen gibt. Aber das ist ein anderes Thema! 

In jedem Fall - ein interessanter Selbstversuch. Und bei entsprechender Flächendeckung der Bezahlstellen sicherlich bald noch wichtiger! 

 

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