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Zahnarzt Marketing

Online Marketing für Zahnärzte - Mundpropaganda 4.0
Ein goldener Zahn mit Megaphon symbolisiert das Zahnarztmarketing

Zahnarzt zu sein - das hört sich an wie ein 6er im Lotto. Gehören Zahnärzte nicht zu den Berufsgruppen, die sich nach dem Studium keine Sorgen um ihre Zukunft machen müssen? Warum also sollte sich ein Zahnarzt für Online Marketing bzw. Praxismarketing interessieren?

Ginge es nach dieser (zugegebenermaßen nicht ganz ernst gemeinten) „Lotto-Einschätzung“, dann müssten sich fertige Zahnärzte lediglich irgendwo niederlassen und könnten direkt anfangen zu bohren, Implantate zu setzen oder Kronen anzufertigen. Doch ganz so einfach ist dies heute nicht mehr, und diese Einschätzung ist nicht unter gesundheitspolitischen Aspekten zu verstehen. Vielmehr unter gesellschaftlichen Aspekten. Aber der Reihe nach. 

Inhaltsverzeichnis der Seite

Zahnärzte sind wichtig für die Menschen und das sage ich nicht, weil ich mit einer Zahnärztin verheiratet bin. Sondern, weil mir schon im Kindesalter beigebracht wurde, dass ich mich alle 6 Monate zur Kontrolle vorstellen muss und überdies das tägliche Zähneputzen bei mir in Fleisch und Blut übergehen müsse. Bei der halbjährlichen Kontrolle wurde dann bei laufendem Bohrer erneut betont, wie wichtig die Zahnhygiene im Allgemeinen und bei mir im Besonderen sei – „Karius und Baktus“ hatten nämlich zugeschlagen.

Doch soll dieser Beitrag wie versprochen nicht von der Medizin als solcher und damit auch nicht von meinen Amalgam- bzw. Kunststoff-Füllungen handeln, sondern davon, wie sich die überberuflichen Anforderungen an einen Zahnarzt erweitert haben, ohne, dass dieser es über sein Studium oder seine Berufserfahrung mitbekommen konnte.

Und was das alles mit dem Oberbegriff „Online Marketing“ zu tun hat.

Ein Exkurs – Was ist Online Marketing?

Ein Ausdruck mit Zahlen und Kurven und ein Stift
Abbildung 1: Der Exkurs für Zahnärzte: Was ist eigentlich Online Marketing?

„Online-Marketing (auch Internetmarketing oder Web-Marketing genannt) umfasst alle Marketing-Maßnahmen, die darauf abzielen Besucher auf eine bestimmte Internetpräsenz zu lenken, auf der ein Geschäft abgeschlossen oder angebahnt werden kann.“ (Quelle: Wikipedia)

Die Erweiterung auf den Zahnarzt könnte dann wie folgt verstanden werden:

Das Online Marketing für Zahnärzte umfasst sämtliche (Online-) Marketing-Maßnahmen, die darauf abzielen, dass ... 

Gute Frage. Worauf sollten die Maßnahmen denn eigentlich abzielen? (Zum Inhalt zurück)

Das Ziel im Zahnarzt Marketing

Damit die Marketing Maßnahmen für die Zahnarztpraxis auf etwas „abzielen“ können, wird ein Ziel benötigt.

Um als Zahnarzt erfolgreich zu sein, müssen natürlich Patienten her. Und idealerweise sind diese Patienten treu und loyal und bringen auch noch ihre gesamte Familie als weitere Patienten mit. Hört sich gut an – ist aber noch kein Ziel. Aber vielleicht ein sehr guter Ansatzpunkt, unter dem das moderne Zahnärzte-Marketing verstanden werden kann: Der Mensch steht im Mittelpunkt.

Also muss der Zweck der Praxis sein, den Menschen zu nützen. Wie wird das zu einem Ziel?

Im Online Marketing sprechen wir von Zielen, die wir mit unseren Kunden erreichen möchten. Und diese Ziele sollen klar definiert sein, damit wir jederzeit nachvollziehen können, ob wir uns auf dem richtigen Weg befinden, oder ob wir uns vom gesetzten Ziel entfernen.

Ein Beispiel: Ein Schuhhändler möchte mit seinem Online-Shop mehr Umsatz generieren, folglich möchte er mehr Schuhe verkaufen. Jetzt ist also das Ziel: „Ich verkaufe 100 Paar Herrenschuhe im Monat ab dem 1. Januar 2017.“

Da es im Marketing verschiedene Messpunkte gibt, an denen angesetzt werden kann, ob das Ziel näher rückt (dazu später mehr), lässt sich abschätzen, ob der gewählte Weg auch der richtige Weg zum Ziel ist. Also, wie bekommen wir nun das Ziel auf den Zahnarzt übertragen?

Das (kaufmännische) Ziel einer Praxis kann natürlich auch in Umsatzzahlen angegeben werden. Wer eine eigene Praxis betreibt, weiß als Arbeitgeber auch, dass der erwirtschaftete Umsatz und die wiederkehrenden Gehaltszahlungen an seine Angestellten miteinander zusammenhängen.

Eine Dartscheibe mit Pfeilen drauf
Abbildung 2: Zahnärzte benötigen ein konkretes Ziel für Ihr Marketing in der Praxis!

Ein Zahnarzt könnte für sich also festlegen, dass er XYZ Euro Umsatz pro Quartal erwirtschaften möchte, damit seine Praxis wirtschaftlich arbeitet und somit einfach „nur“ mehr Patienten in die Praxis kommen müssen.

Einwurf: Der Erfolg einer Praxis ist vermutlich von vielen Faktoren abhängig, die berücksichtigt werden müssen: Mir fallen spontan Faktoren ein wie „Standort“, „Patientenstruktur“, „Kassenpatienten vs. Privatpatienten“, „eigene Fähigkeiten“ und „Behandlungsmöglichkeiten in der Praxis“.

Sie können als Arzt natürlich auch festlegen, dass Sie den Anteil der Patienten mit Zahnersatz steigern möchten – abhängig oder unabhängig davon, ob Kassenpatient oder Privatpatient. Sie können sich aber auch überlegen, ob es nicht rentabel sein kann, nicht nur lokal, sondern vielleicht sogar überregional als gefragter Experte für ein bestimmtes Fachgebiet aufzutreten: Stichwort „Angstpatienten“, „CMD“ und dergleichen (Dies sind nur Beispiele, Sie finden bestimmt viele weitere: Kinderzahnbehandlung, Seniorenzahnmedizin, Behindertenzahnmedizin...)

Nur, wie heißt es so schön: „Wenn Sie nicht wissen, wohin Sie gehen wollen, bringt Sie jede Straße dorthin.“ (Zum Inhalt zurück)

Und das vermeiden Sie mit einer konkreten Online Marketing Strategie, die darauf ausgerichtet ist, über sämtliche Kanäle die passende Botschaft an Ihre gewünschte Zielgruppe zu verbreiten.

Fassen wir zusammen:

Sie brauchen zuerst ein Ziel, wohin die Reise gehen soll. Und dieses Ziel müssen Sie auch als Zahnarzt glasklar formulieren. Es kann ein Teilziel sein, das nicht unbedingt das „große Ganze“ umfasst. Und weil Ihnen vielleicht so schnell keins einfällt, gebe ich Ihnen einfach eines vor: Ihr Ziel: Ich möchte in 2016 insgesamt 100 neue Privatpatienten gewinnen, die ein Implantat für einen Backenzahn benötigen. Warum ist dies so wichtig für Ihr weiteres Vorgehen?

Ihre Patientengruppe – die Zielgruppe für Zahnärzte

Das Online Marketing lebt auch bei Zahnärzten vom Wissen um deren Zielgruppe. Durch das Konkretisieren Ihres Zieles „100 neue Privatpatienten mit Implantaten“, haben Sie die Weichen für Ihr weiteres Vorgehen gestellt, da nun folgende Informationen bekannt sind bzw. zum Erreichen des Ziels ermittelt werden können.

Wie eingangs erwähnt, steht der Mensch bei Ihnen im Fokus der Bemühungen – nur: wer genau ist eigentlich Ihr Patient? Sie wissen: Er muss ein Privatpatient sein, ob Mann oder Frau spielt dabei keine Rolle.

Ein Zahnarzt sitz auf einem Hocker unterhält sich mit seiner Patientin auf dem Behandlungsstuhl.
Abbildung 3: Welche Patienten gehören zu Ihrer Zielgruppe?

EXKURS: Dies würde eine wichtige Rolle spielen, wenn Sie sich als Zahnärztin auf PatientINNEN mit gefestigter Angst vor einer Zahnbehandlung spezialisieren möchten. Dies hat dann natürlich einen großen Einfluss auf Ihr gesamtes Online Marketing!

Aber zurück zum Beispiel: Ihr Privatpatient braucht ein Implantat – welche Informationen können Sie aus Ihrer Erfahrung und ggf. aus Studien und Erhebungen Ihrer Fachzeitschriften ableiten? Ich liste hier einmal zwei Fragen auf, die ich Ihnen bei einer Beratung in jedem Fall zu Ihrer Zielgruppe stellen würde und zeige Ihnen, warum die Antworten darauf so wichtig sind:

Frage: Welches Geschlecht hat Ihr Wunsch-Patient?

Warum ist das wichtig? Männer und Frauen können unterschiedliche Ansprüche an die Praxis stellen. Zur Erläuterung denken wir ausnahmsweise einmal in Schubladen (im echten Leben würden wir diese Schubladen durch echten Hypothesen ersetzen und diese überprüfen): Ist es für Sie denkbar, dass es für eine Frau wichtig ist, dass ihre Kinder während der Behandlung betreut werden? Dann ist es für Sie vielleicht auch vorstellbar, dass ein Mann sich eine Behandlung nach seinem Feierabend wünscht, weil er über Tag aus beruflichen Gründen keine Zeit hat.

Worin auch immer die Patienten-Unterschiede bestehen: Es ist die Aufgabe im Online Marketing für Zahnärzte auf die (zukünftigen) Wünsche Ihrer Patienten einzugehen. Und möglicherweise stellen Sie fest, dass Sie ein kindgerechtes Wartezimmer brauchen oder Ihre Öffnungszeiten verlängern müssen, um Ihrer Zielgruppe gerecht zu werden. Und wenn Sie so drüber nachdenken, fallen Ihnen bestimmt noch einige weitere Punkte ein, die Sie aufgrund Ihrer Zielgruppe in Ihr Marketing einfließen lassen würden, oder?

Frage: Über welches Einkommen verfügt Ihr Patient?

Warum ist das wichtig? Nun, dies spielt für Ihr Online Marketing durchaus eine Rolle: Sie wollen idealerweise Patienten haben, die ihren Zahnersatz auch bezahlen können. Wer also lediglich 1000 EUR netto verdient als Selbständiger, ist zwar Privatpatient, könnte aber an „günstigem“ Zahnersatz interessiert sein und ordnet alles andere diesem Zweck unter.

Ein braunes Portmonee mit einer Krankenkassenkarte darin.
Abbildung 4: Müssen Patienten ihre Behandlung aus eigener Tasche bezahlen können?

Für wen hingegen Geld eine untergeordnete Rolle spielt, der scheut womöglich auch keine Zusatzkosten, solange die Behandlung „auf seine Bedürfnisse“ zugeschnitten ist.

Laut einer Erhebung haben rund ¼ der Befragten für Ihre Implantate zwischen 1000 und 1500 EUR bezahlt und rund die Hälfte war in der Lage dies über die eigenen Ersparnisse zu begleichen. Die gleiche Erhebung zeigt aber auch, dass mehr als jeder zehnte Befragte über 4000 EUR in seinen Zahnersatz gesteckt hat. Insgesamt mussten rund 20 % auf eine Ratenzahlung ausweichen.

Je mehr valide Informationen Sie über Ihre Patienten zusammentragen können, desto besser können Sie auch Ihre Online – Aktivitäten steuern. Denn Sie können Ihr Angebot auf die Bedürfnisse Ihrer Patienten anpassen, indem Sie (nein, keine Preise nennen) in Ihrer Leistungsbeschreibung hervorheben, dass Sie eine Ratenzahlung (über einen Drittanbieter) bereitstellen und daher einer Behandlung bei Ihnen nichts im Wege steht.

Glauben Sie mir, Ihre Patienten wollen so etwas wissen – und viele trauen sich erst zu fragen, wenn Sie wissen, dass Sie es anbieten oder zumindest Ihre Patienten nicht mit Ihren Geldsorgen alleine lassen.

Vielleicht können Sie jetzt erahnen, welche Informationen ein erfolgreiches Online Marketing für Ihre Zahnarztpraxis beeinflussen und wie leicht so etwas schiefgehen kann, wenn einfache Fragen (diese und weitere) nicht bereits zu Anfang geklärt werden.

Fassen wir also auch diesen Bereich zusammen:

Sie brauchen das konkrete Wissen um Ihre Zielgruppe mit so vielen demographischen (und weiteren) Merkmalen wie möglich, damit Sie Ihr Online Marketing gezielt steuern und ausrichten können. Und weil Ihre Patienten auch im echten Leben keine gesichts- und namenslosen Wesen sind, können Sie sich auch in der Theorie dank der Informationen über sogenannte „Personas“ Ihren Wunschpatienten „herstellen“ und so auf einem Blatt Papier aus alle Informationen einen "echten Menschen" formen.

Das Bild zeigt Menschen in einer Fußgängerzone beim Bummeln
Abbildung 5: Zahnärzte können ihren Wunschpatienten finden, um die Praxis optimal auszulasten. 

Auf diese Weise haben Sie Sie alle Informationen über Ihren Patienten zur Hand und können alle Marketing Maßnahmen auf diesen abstimmen – von der Internetwerbung bis hin zur Vorstellung Ihrer Leistung oder der Anfahrt zu Ihrer Praxis. (Zum Inhalt zurück)

Warum Online Marketing für Zahnärzte mehr ist als nur die Webseite

Anfangs habe ich erwähnt, dass die Botschaft an die Zielgruppe über die passenden Kanäle verbreitet werden muss – was bedeutet das? Halten wir einmal fest, dass Sie für Ihr Zahnarzt-Marketing ein Ziel und eine Zielgruppe festgelegt haben. Sie wissen also, wem Sie was „verkaufen“ möchten – vielmehr natürlich, welchen Patienten Sie mit welcher Leistung helfen möchten.

So weit, so gut. Doch das Wissen alleine reicht nicht, denn noch wissen Ihre Patienten gar nichts von Ihrem Glück. Warum? Weil Sie diese noch nicht erreicht haben. Also muss es jetzt Ihre Aufgabe sein, Ihre Botschaft in die Welt zu schreien – so laut und deutlich wie es geht. Halt, natürlich nicht. Zumindest nicht so, wie Sie es vielleicht denken.

Denn das wirklich gute (Online) Marketing für Zahnärzte funktioniert so nicht mehr – wenn es denn je so funktioniert hat. Im Online-Marketing von „heute“ und „früher“ zu sprechen, kling aufgrund der relativ jungen Fachdisziplin möglicherweise etwas eigenartig. Doch da sich das Medien-Nutzungsverhalten der Menschen, und damit auch Ihrer Patienten, in den letzten Jahren massiv geändert hat, müssen Sie darauf reagieren und Ihr Marketing für die Praxis anpassen.

Ein Zahn mit einem Megaphone
Abbildung 6: Das Marketing für Zahnärzte funktioniert nicht über platte Werbebotschaften.

Was Ihre Patientinnen und Patienten heute wirklich nicht mehr wünschen, sind platte Werbebotschaften – auch wenn bei Zahnärzten besondere berufsrechtliche Vorschriften gelten mögen, die in der freien Wirtschaft nicht vorgeschrieben sind. So gesehen haben Sie es an dieser Stelle „leichter“ als unsere Mandanten aus der freien Wirtschaft - „leicht“, da Sie noch nie mit aufdringlichen Werbebotschaften um die Aufmerksamkeit Ihrer Patienten buhlen mussten.

Doch das Grundprinzip ist das Gleiche: Sie wollen über das Zahnarzt Marketing Ihre Patienten ansprechen und haben dafür verschiedene Kanäle zur Verfügung. Welche sind die richtigen? (Zum Inhalt zurück)

Ihre Webseite – wie? Sie haben keine?

Es soll Zahnärzte geben, die haben immer noch keine eigene Webseite. Ich selber kenne auch einen. Kein Scherz, als ich einmal nach Informationen über ihn und seine Praxis gesucht habe, wurde ich nicht fündig. Und damit auch kein Patient. Nun ja, das soll nicht für Sie gelten. Sie werden sich eine Webseite gestalten (lassen), die auch dem Medien-Nutzungs-Verhalten Ihrer Patientinnen und Patienten entspricht.

Das Wichtigste in diesem Zusammenhang, neben dem Bereitstellen aller relevanten Informationen über Sie, Ihr Team, Ihre Praxis, Ihre Leistungen, die Anfahrt, das einfache Vereinbaren eines Termins über ein Kontaktformular usw. ist dabei, dass die Webseite „responsive“ ist. Dies bedeutet, dass Ihr Patient Ihren Webauftritt nicht nur am PC, sondern auch an mobilen Endgeräten wie einem iPad, Tablet oder dem Smartphone ohne Hindernisse aufrufen kann.

Unterschätzen Sie nicht, wie wichtig es für Ihre Patienten ist, auf dem Sofa oder im Bus auf Ihrer Webseite surfen zu können.

Eine Frau schaut auf ihr Handy. In der anderen Hand hält sie ein Getränk.
Abbildung 7: Termine in der Zahnarztpraxis müssen von überall  und zu jederzeit buchbar sein.

Also: Dass Ihre Internetseite am Handy angezeigt werden kann, muss für Sie so selbstverständlich sein, wie das Desinfizieren Ihrer Hände vor und nach einer Behandlung. Beachten Sie auch, dass Sie die rechtlichen Vorgaben bzgl. der sogenannten Impressumspflicht einhalten – in Deutschland gibt es dort sehr starre Vorschriften, die besonders gerne von neidischen Kollegen begutachtet werden, um Sie dann, bei Fehlern, direkt kostenpflichtig abzumahnen.

(K) ein Trost: Das kennen wir auch aus anderen Branchen. Aber dies ist ein anderes Thema.

Zurück zu Ihrer Webseite, die Sie bitte nur mit wichtigen und relevanten Inhalten „anfüttern“, denn Ihre Patienten haben keine Zeit, unnütze Inhalte zu lesen. Und sie wollen sich schnell zurechtfinden: Die Usability, also die Bedienbarkeit einer Webseite ist heute oberste Bürgerpflicht, will sagen: Zahnarzt-Pflicht. (Zum Inhalt zurück)

Die Inhalte auf Ihrer Webseite

Dass Internetseiten für Zahnärzte oft mit sinnlosen Inhalten überfrachtet sind, liegt daran, dass Zahnärzte gar nicht wissen, was für Ihre Patienten interessant sein kann. Da Sie aber inzwischen wissen, dass Sie eine Zielgruppe haben, können Sie nun gute und passende Inhalte in Form von Texten, Grafiken, Audiospuren, Videobeiträgen oder anderen Inhaltsformen schaffen. Und wenn Sie diesen Content produzieren (lassen), dann achten Sie vor allen Dingen auf das SEO. Ein weiterer Baustein für Ihr Zahnarzt Marketing. 

SEO für Zahnärzte

SEO ist in aller Munde, zumindest im Online Marketing für Zahnarztpraxen. SEO ist ein englischer Begriff und heißt ausgeschrieben: Search Engine Optimization. Ohne auf die Geschichte der Suchmaschinen-Optimierung einzugehen, können Sie mit wenigen Einstellungen Ihre Webseite so optimieren, dass die Suchmaschine (also insbesondere Google) Sie leichter findet. Hier unterscheiden wir zwischen dem technischen SEO und dem inhaltlichen SEO:

Ein Laptop mit Kennzahlen und Kurven
Abbildung 8: SEO für Zahnärzte ist im Online-Marketing ein Muss.

Das technische SEO sorgt dafür, dass Ihre Webseite alle technischen Voraussetzungen erfüllt, um von Google & Co. gut „durchgeschaut“ zu werden, um die Inhalte zu erkennen, die Sie über das inhaltliche SEO optimieren, und die an Ihre möglichen Interessenten in den Suchergebnissen ausgegeben werden sollen.

Wer also nach einem Begriff googelt und damit in Ihr „Beuteschema“ passt (Zahnarzt Implantat München), der soll natürlich auch Ihre Webseite angezeigt bekommen. Oder? Vereinfacht gesagt: Eine saubere technische Installation und gut geschriebene Texte sind die halbe Miete. Und die andere Hälfte kommt über Ihre Erfahrungen und Auswertungen beim Tracking.

Das Tracking – was machen eigentlich Ihrer Besucher auf der Webseite?

In Deutschland herrschen sinnvolle, aber auch gleichzeitig schwierige Datenschutzbedingungen für Webseitenbetreiber, die auch im Zahnarzt Marketing eine Herausforderung darstellen. Es ist somit nicht immer ganz einfach herauszufinden, wie sich Ihre Besucher auf der Webseite verhalten. Für Sie ist aber interessant, z.B. über welche Unterseite Ihrer Besucher auf Ihre Webseite gelangt – und natürlich über welchen Kanal (dazu gleich mehr).

Damit Sie auf das Verhalten Ihrer Webseitenbesucher reagieren können (zum Beispiel, wenn Sie feststellen, dass ein Inhaltstyp- oder –thema besonders wichtig scheint, oder an welcher Stelle Ihrer Seite die Besucher Probleme haben und die Seite wieder verlassen), müssen Sie sich mindestens mit Google Analytics beschäftigen.

Sie kennen das aus Ihrer Arbeit: Ohne Untersuchung keine Diagnose – und keine Therapie. 

Ohne das Auslesen des Surf-Verhaltens Ihrer Besucher keine Aussage über Optimierungen – und damit keine Verbesserung möglich. (Zum Inhalt zurück)

Facebook für den Zahnarzt – ein sinnvoller Kanal?

Spricht der Online-Marketing-Fachmann vom „Kanal“, dann haben vielen Kunden sofort die sozialen Netze, allen voran Facebook im Kopf. Dort dürfen Sie nicht fehlen mit Ihrer Fanpage, denn Facebook gehört auch zu den Neuerungen des Medien-Nutzungs-Verhaltens. Ihre Patienten suchen Sie dort – und Sie haben dort die supertolle Möglichkeit, mit Ihren Patienten ins Gespräch zu kommen.

Natürlich nicht über datenschutzrelevante Themen, aber Sie können sich dort wunderbar präsentieren. Womit? Bitte nicht mit solchen Inhalten, die Sie und Ihre Leistung in den Vordergrund stellen, sondern mit Mehrwerten für Ihre Patienten. Denn um die geht es in den sozialen Medien, nicht um Sie. Tut mir leid.

Also veröffentlichen Sie dort am besten nur diese Inhalte, die für Ihre Follower interessant sein können. Das ewig wiederholte Posten von Ihren Leistungen und anderer Lobhudeleien kann kontraproduktiv sein.

Werbung für den Zahnarzt

Ein sicherlich nicht zu unterschätzender Kanal ist das Veröffentlichen von Werbeanzeigen im Internet. Natürlich auch unter Berücksichtigung aller berufsrechtlichen Vorschriften. Aber Sie können so gezielte Anzeigen schalten, die der Beginn für einen roten Faden in Ihrem Online Marketing sind.

Ein Beispiel:

Sie veröffentlichen eine Google AdWords-Anzeige zum Keyword „Zahnarzt Innenstadt Kiel“ – wenn alle Einstellungen (und unter Berücksichtigung von weiteren AdWords-Faktoren wie Wettbewerb, Klickpreise, Landeseitenqualität) passen, dann werden Sie angezeigt, wenn jemand aus Kiel oder dem Kieler Umland nach Ihnen sucht. (Sie sollten natürlich auch eine Praxis in der Kieler Innenstadt haben, sonst wäre das nicht nur ärgerlich und teuer, sondern unter Umständen sogar wettbewerbswidrig, wenn Sie im Randgebiet sitzen!)

2 Männer mit Handy, Laptop und Tablet PC sitzen an einem Tisch.
Abbildung 9:  Facebook, AdWords, der Blog: Wo erreichen Zahnärzte ihre Patienten?

 

Aber gehen wir davon aus, dass alles passt: Der Suchende sieht Ihre Anzeige, fühlt sich vom Anzeigentext abgeholt und klickt auf den Link – wo landet er? Natürlich nicht einfach auf Ihrer Startseite, sondern auf einer Unterseite, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt und sich thematisch um Sie, Ihre Praxis und Ihre Leistungen, eine Anfahrts- und Parkmöglichkeit sowie die Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten für einen Termin dreht.

Das Gleiche können Sie natürlich auch in anderen Werbe-Bereichen schalten, Google ist dort zwar der Hauptakteur, aber auch Bing, Facebook oder andere Portale im Internet können für Sie interessant sein. (Zum Inhalt zurück)

Marketing mit Jameda: Fluch oder Segen für die Praxis?

Alles ist öffentlich – auch Ihre Bewertungen.Viele Zahnärzte haben bereits sehr gute Erfahrungen mit Bewertungsportalen wie Jameda und Co. gemacht. Andere wiederum scheuen den öffentlichen Pranger und haben Angst vor schlechter Publicity. Dabei sind Bewertungsportale nicht nur ein guter „Traffic-Bringer“, da die großen Portale Ihnen viel „Auffindbarkeits-Arbeit“ abnehmen können.

Sie sind auch gut, um für weitere Patienten zu sorgen. Denn wenn Sie gut sind, und Ihre Patienten zeitgleich für eine ehrliche Bewertung motivieren können, dann sind Arzt-Portale durchaus eine lohnende Investition in Ihre Praxis-Zukunft.

Wie starten Sie Ihr Zahnarzt Marketing?

Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Was abgedroschen klingt, kann aber insbesondere im Online-Marketing für Zahnärzte nicht oft genug betont werden. Das Marketing ist ein Prozess, kein einmalig abgeschlossener Vorgang. Sie müssen also selber oder über einen Partner ständig am Ball der Zeit bleiben und die Vorgänge dort genau beobachten.

Sie müssen mit Ihren Patienten öffentlich sprechen, sich auch ihrer Kritik stellen und wissen, wie Sie darauf reagieren. Sie müssen einmalige und regelmäßige Inhalte schaffen, die Sie von Ihren Mitbewerbern abheben und die letztlich dafür sorgen, dass der Termin mit Ihnen und nicht mit der Praxis 2 Straßen weiter vereinbart wird.

Ein Mann überschreitet eine Linie
Wie beginnt man das Praxismarketing für Zahnärzte? Mit dem ersten Schritt!

Der erste Schritt ist aber gar nicht so schwer und kann ganz untechnisch mit einem Zettel und einem Stift passieren: Wenn Sie sich fragen: „Was möchte ich auf lange Sicht erreichen?“, schreiben Sie genau das auf. Dann wissen Sie, welcher Schritt davor erreicht werden muss, dann, welcher Schritt davor – und welcher Schritt davor.

Und mit diesem Plan können Sie als Zahnarzt in Ihr erfolgreichen Online Marketing starten – gerne mit einem festen und zuverlässigen Partner an Ihrer Seite. (Zum Inhalt zurück)

Verzeihen Sie mir die kleine Werbung am Schluss – wir helfen Ihnen gerne mit konkreten Produkten speziell für Zahnärzte und Kieferorthopäden. Zu unseren treuen und langjährigen Kunden zählen Ihre Kollegen aus den Bereichen Zahnmedizin und Kieferorthopädie.

Ein Auszug unserer Dienstleistung aus dem Bereich Zahnarzt Marketing:

  • Beratung und Betreuung deutschlandweit vor Ort & Remote
  • Online-Marketing-Analysen, auch von Ihrem Wettbewerb
  • Strategie-Entwicklung , um gezielt neue Patienten zu finden
  • Erstellung Ihrer responsiven Praxis-Webseite mit vorher definierten Inhalten
  • Terminvereinbarung 24/7 über Kontaktformulare oder Buchungsportale
  • Suchmaschinen Advertising (SEA) bei Google AdWords und Bing für Ihre lokale Sichtbarkeit oder themenspezifische Sichtbarkeit
  • Social Media Advertising bei Facebook, dazu passend:
  • Erstellung bzw. Optimierung Ihrer Facebook-Fanpage
  • Erstellung Ihres Jameda-Profils und Einbinden der Bewertung auf Ihrer Webseite
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO), technisch und inhaltlich
  • Redaktionsplanung und -erstellung für Ihre Webseite und dem Posten in Ihren beruflichen und sozialen Netzwerken

Unsere Leistungen bieten wir einmalig oder im Rahmen einer fortlaufenden Dauerbeauftragung an. Rufen Sie uns gerne an oder schicken Sie uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular! (Zum Inhalt zurück)

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