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Top 7 Faktoren einer Landingpage

Landeseiten sinnvoll erstellen

Die Landingpage einer Shopseite darf vom Aufbau und dem Aussehen nicht willkürlich oder nach eigenem Belieben zusammengeschustert sein. Denn sie erfüllt in der Regel nur einen einzigen Zweck: Der Besucher soll hier eine Aktion durchführen.

Etwa kaufen, sich für einen Newsletter eintragen, ein Abo abschließen... Dafür ist es wichtig, ihn oder sie an die Hand zu nehmen.

Ein Weg durch eine Landingpage.

Für die Landingpage spielt es in erster Linie nur eine untergeordnete Rolle, von wo aus der Besucher auf die Seite gelangt ist. Er kann über eine AdWords-Kampagne, eine Display-Anzeige, ein organisches Suchergebnis, oder über eine einfache Verlinkung dorthin gelangt sein. Wichtig ist nur, dass er dort genau vorfindet, was ihm versprochen wurde.

Top 1: Bauen Sie eine Landingpage ...... oder Ihr Besucher sucht sofort das Weite.

Was sich an dieser Stelle ganz logisch und einleuchtend anhört, scheint immer noch vielen Agenturen (und aktiven Shopbetreibern) nicht klar zu sein.Prominentes Beispiel: Sie schalten für teures Geld AdWords-Anzeigen zu einem Produkt und lenken die Besucher dann auf die Startseite des Shops. Das passiert immer wieder.

Aber: Die Startseite eines Online-Shops ist in 99,9999999999999999 % aller Fälle KEINE passende Landingpage für eine AdWords-Kampagne. Wirklich nicht. Echt nicht. Nö. Daher: Bitte eine echte Landingpage (extra für die Anzeige) schaffen.

Ansonsten dürfte sich Ihr Kunde vorkommen, wie ein Kind beim Schul-Rabauken Nelson von “Die Simpsons”, der auf seine Opfer immer mit dem Finger zeigt: “Haha!”

Mit anderen Worten: Sie stehlen einem Menschen seine Zeit und kaufen wird er nicht bei Ihnen, wenn er dafür arbeiten muss.

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Top 2: Halten Sie, was Sie versprechen!

Dieser Hinweis schließt eigentlich unmittelbar an Top1 an. Auch dies sollte eigentlich logisch sein, damit sich Ihr Besucher auf der Landingpage wohlfühlt. Eigentlich soll es nur heißen: Wenn Sie zum Beispiel eine Display-Anzeige in eine externe Webseite eingebunden haben, in der Sie passend zum inhaltlichen Theme eine Anzeige schalten, MUSS (!) sich die Landingpage auch wirklich mit diesem Thema und dem dortigen Versprechen beschäftigen.

Gehen Sie bitte niemals davon aus, dass ein Besucher vom Charme Ihrer Seite überwältigt, von einer undefinierbaren Lust und Gier nach mehr getrieben, von einer unsichtbaren Hand geführt (...) sich auch nur eine Sekunde bei Ihnen aufhält, wenn nicht sofort das gegebene Versprechen eingelöst wird und er das findet, was ihm angekündigt wurde.

Ich wollte mal wieder einen Scheibenwischer kaufen. Für einen Ford Focus. Wurde leider nicht ganz so einfach.

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Nach meinem Klick auf die Werbung, die mir für mein oben eingegebenes Modell einen Wischer versprach, landete ich vor einem Formular ... und war so noch Meilen vom versprochenen Ziel entfernt. Und jetzt wäge ich ab: Die Seite hat mir schon mal was versprochen und nicht gehalten. Mache ich mir ein zweites Mal die Mühe? Hmm... Nun gut, ich fahre Peugeot, daher nicht. ;-)

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Top 3: Was möchten Sie mit Ihrer Landingpage bezwecken?

Auch hier scheiden sich die Geister, denn es gibt unterschiedliche Ansatzpunkte, wieviele “Sinns und Zwecks” eine LP haben kann. Oder sollte. Ich persönlich bin ein Freund davon, sie in erster Linie auf ein einziges Ziel auszurichten. Dies kann ein Kauf, oder das Beitreten in ein Forum oder das Anmelden zu einem Newsletter sein.

Der Grund ist einfach: Ich habe als Besucher eine Intention.

Ich suche zum Beispiel bei Google nach “Hundehaftpflichtversicherung online abschließen”. Was habe ich vor? Ich möchte mich über eine Krankenversicherung für meine Katze informieren. Richtig? Natürlich nicht. Ich möchte eine Haftpflichtversicherung für Hunde abschließen. Das ist kein großer Akt, sondern dauert in der Regel 5 Minuten, ist also kurz und schmerzlos.

Warum den Besucher quälen und dadurch vergraulen?

Wer also Anzeigenkampagnen durchführt, Display-Anzeigen oder Partner-Programme betreibt, der sollte sich im Klaren drüber sein, dass die Info: “Wir haben auch Krankenversicherungen für den Hund” an einer anderen Stelle, vielleicht im späteren Verlauf der Konversion, seine Berechtigung auf Erwähnung hat.

Aber nicht an prominenter Stelle der auf die “Hundehaftpflichtvertragsabschlussintention des Kunden” ausgerichteten Landingpage.

Top 4: Geben Sie sich zu erkennen!

Beantworten Sie alle Fragen, die gar nicht erst aufkommen dürfen. WER sind Sie? Unbedingt notwendig dafür ist Ihr Logo, das findet sich in der Regel... Nein, anders: Das kommt nach links oben. So. Schon ist es eindeutig, wer Sie sind. Sicherlich ist ein Zusatz notwendig, der weiteres Vertrauen schafft, dies kann eine Erklärung sein, wenn es sich nicht aus Ihrem Namen ergibt: (“Müller-Herzmann: Schuhe aus Leidenschaft”).

Wenn Sie haben, verwenden Sie ein Siegel, das Ihre Kompetenz verstärkt, etwa vom TÜV, TrustedShops oder ähnliches. Wichtig aber: Strahlen Sie Ehrlichkeit aus. Empfangen Sie Ihre Kunden mit offenen Armen, denn die haben ein Problem. Sie haben die Lösung. Im Beispiel habe ich nach “Umzug Festpreis Hamburg” gesucht. Und hier bin ich gelandet. Natürlich hätte ich hier auch wieder was zu beanstanden, aber nun wollen wir um des lieben Friedens willen mal nicht so kleinlich sein ;-)

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Top 5: Was soll ich machen? Oooooooh... Don’t make me think!

Das ist doch klar, der Besucher hat eine konkrete Absicht. Er will eine Versicherung abschließen. Also muss er doch nur auf den Button: “Vers...”... Öhm... Wo ist denn der Button... Hier ist kein... Hier steht auch nicht... Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele? Hach, ist das einfach eine Landingpage zu gestalten. Die Versicherung kann ich bestimmt hier abschließ... Soll ich da jetzt draufdrücken?

Stehen hier die Informationen, die ich brauche? Warum ist denn da ein lustiges Baby abgebildet? Bin ich falsch? Ich habe doch einen Hund. Ich will doch eine Hundehaftpflicht. Und wenn ich mal dort schaue? Oder da oben... Ist hier irgendwo... Hallo?

Was soll ich denn jetzt machen? HAAAALLLOOOOOO.... Wie kann ich hier...Pffff.....

Dann nicht. Ich bin weg. Tschüß. Ab zur nächsten Versicherung. Da geht’s dann einfacher:

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Top 6: Machen Sie sich rar!

Angebot und Nachfrage bedingen einander seit Menschengedenken. Sie kennen die Situation vom Bäcker. Dort liegt noch genau ein Schoko-Croissant für den Angebotspreis von 59 Cent in der Auslage. Normalerweise kosten die Teile 1,29 EUR! Und Sie wollen es. Jetzt. Doch es sind noch zwei Leute vor Ihnen. Ein älterer Mann, der gerade Graubrot kauft. Gut. Der mag so was mit Schokolade bestimmt nicht, der steht auf Leberwurst. Und direkt vor Ihnen iste in junger, sportlicher Mann. Der würde doch nicht ein Schoko-Croissant kaufen? Oder? Der macht doch Sport, der isst bestimmt auch nur Schwarzbrot.

Oh nein... Weg ist das Croissant. Was hätten Sie nicht alles getan, nur um das letzte Croissant zu diesem tollen Preis zu bekommen. Vordrängeln wäre eine Option gewesen. Oder? Vielleicht nicht beim Bäcker, aber im eCommerce funktioniert dies sehr gut. Zum Beispiel bei Online-Reiseanbietern, die mit dem Prinzip der Verknappung arbeiten. Vielleicht auch für Ihren Bereich interessant?

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Aber bitte ehrlich bleiben. Die Menschen merken das, wenn Sie etwas künstlich verknappen wollen... Echt jetzt. Also vergessen Sie den Gedanken wieder ;-)

Aber überall da, wo es geht und sinnvoll ist, kann zum Beispiel ein echter Lagerbestand oder das Anzeigen einer Uhr “Das Angebot gilt nur noch wenige Stunden...” helfen, die Kaufentscheidung zu beschleunigen.

Top 7: Haben wir schon über Ihre USPs gesprochen?

Die Unique Selling Points, oder einfacher, Ihre einzigartigen Argumente für einen Kauf bei Ihnen im Online-Shop sollten Sie auf einer Landing Page in jedem Fall und unbedingt aufzeigen. Haben Sie mehr als die gesetzlichen 14 Tage Rückgaberecht? Sagen Sie das. Versandkostenfreie Lieferung? Sofort einbauen. Denn hier haben Sie die Chance, durch das scheinbar beiläufige oder ganz bewusst prominente Platzieren von Hinweisen, den Kunden zu einem Abschluss / Kauf etc. zu bewegen. Durch gute Argumente, die weit über das gesetzliche Mindestmaß oder Standard-Maßnahmen der Konkurrenz hinausgehen.

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Sollen wir Ihre Landingpage optimieren?

Das machen wir sehr gerne. Falls Sie eine haben. Ansonsten bauen wir eine. Und das passende Formular dazu. Und die passende AdWords-Kampagen können wir auch. Schicken Sie uns eine kurze Mail über das Kontaktformular - gerne machen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot. 

 

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Martin Plendl hilft Ihnen gern.

Martin Plendl - make better

Martin Plendl ist mit der Beratung von Unternehmen betraut, die im Web erfolgreich werden oder bleiben wollen. Dazu gehören neben der theoretischen Ausrichtung auch die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Newsletter-Kampagnen sowie die Gestaltung von Landeseiten. Die Betreuung mehrerer Webshops ergibt sich natürlich ebenfalls aus seiner Vita.

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