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Unternehmens Branding

Mit diesen Tipps legen Sie den Grundstein für Ihre Marke

Als Branding wird der Aufbau und die Führung einer Marke bezeichnet. Ziel ist es, die Marke für den Konsumenten leicht begreifbar zu machen und einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Die Marke soll in den Köpfen der Kunden, Mitarbeiter und Partner eine  automatische Assoziation hervorrufen – im Idealfall eine sehr positive. Hier ein paar Beispiele:

  • Apple = Hochwertig, stylisch, minimalistisch
  • Pinterest = Kreativ, schöne Dinge sammeln, ...
  • WMF = Hohe Qualität, langlebig, seriös

 

Warum ist Branding für mein Unternehmen wichtig?

Das Branding einer Marke ist für jede Art von Unternehmen – egal ob Mittelständler oder Branchenriese -überaus wichtig. Zum einen führt es dazu, dass den angebotenen Produkten mehr Vertrauen entgegen gebracht wird. Marken, die wir kennen, schenken wir nachweislich mehr Vertrauen als Neuheiten oder gänzlich Unbekanntem. Zum anderen kann die Bekanntheit einer Marke dazu führen, dass ein hoher Preis eher als gerechtfertigt empfunden wird (siehe Apple). Auch im Bereich Suchmaschinenoptimierung findet das Branding eines Unternehmens seine Relevanz. Unternehmen, die von Google als Marke erkannt werden, werden besser gerankt als unbekannte Unternehmen.

 

Selbst aktiv werden – das eigene Branding mitgestalten

Bevor Sie nun eine Agentur für teures Geld beauftragen, können (und sollten) Sie schon einiges selbst festlegen und durchdenken. Denn nur wenn Sie von Anfang an involviert sind, kann Ihr Branding am Ende tatsächlich Ihnen entsprechen. Die folgenden Punkte helfen Ihnen, den Grundstein für Ihr Branding zu legen:

 

1. Legen Sie Mission und Vision Ihres Unternehmens fest

Um ein Branding für die Außenwelt zu schaffen, das passgenau und authentisch ist, muss erst einmal nach Innen geschaut werden. Das Festlegen von Mission und Vision hilft nicht nur dem Branding, sondern auch der Identitätsbildung innerhalb Ihres Teams.

Der erste Schritt ist meist der schwierigste – auch in diesem Fall. Leider gibt es noch kein Tool, das uns mithilfe einiger Angaben die perfekte Mission/Vision unseres Unternehmens ausspuckt. Aber: Mit den folgenden Fragen kommen Sie Ihrer Identität als Unternehmen ein ganzes Stück näher:

  • Weshalb gibt es mein Unternehmen? Was treibt mich und meine Kollegen/Mitarbeiter an? (Mission)
  • Für was stehen wir und unser Unternehmen? (Mission)
  • Wie wollen wir gesehen werden? (Mission)
  • Was wollen wir erreichen? In naher und in ferner Zukunft? (Vision)
  • Wie wäre unser Unternehmen, wenn alles ideal liefe? (Vision)

Hier finden Sie eine Sammlung von inspirierenden Missions-Statements anderer Unternehmen.

Unser Tipp: Drucken Sie Mission und Vision Ihres Unternehmens aus und hängen Sie sie gut sichtbar im Büro auf. So werden alle Mitarbeiter darüber in Kenntnis gesetzt. Mit der Zeit gehen Ihre Werte bei allen Beteiligten ins Blut über und können so viel einfacher nach außen transportiert werden.

2. Definieren Sie Ihre Zielgruppe

Die Zielgruppe für Ihre Marke festzulegen gehört wohl zu den wichtigsten Aufgaben, die Sie im Zuge Ihres Unternehmens-Branding zu meistern haben. Wenn Sie nicht wissen, an wen Sie sich richten, tappen Sie praktisch im Dunklen. Ohne eine genau definierte Zielgruppe können Sie weder sagen wie das Produkt optisch daherkommen muss, um Ihrem Kunden zu gefallen, noch wissen Sie, mit welcher Tonalität Sie den richtigen Nerv bei potentiellen Kunden treffen. Ohne Zielgruppendefinition kann man leider oft nur irgendwen, aber nicht die oder den Richtigen erreichen.

Fangen Sie mit dieser einfachen Liste an. Nach Befüllen aller Punkte haben Sie bereits ein genaueres Bild Ihrer Zielgruppe vor Augen:

  • Alter,
  • Geschlecht,
  • Religionszugehörigkeit,
  • Familienstand,
  • Wohnort,
  • Bildung und Beruf,
  • Einkommen,
  • Preissensibilität,
  • Motivation,
  • Frustrationspunkte,
  • Charaktereigenschaften
  • Lebensziele und
  • Medienkonsum

 

3. Finden Sie Ihren Markennamen

Der Name einer Marke muss viel leisten. Deshalb ist die Suche nach dem perfekten Titel für ein Produkt auch so schwer bis gefühlt unmöglich. Die Idee dazu muss aber nicht aus dem Nichts in unseren Kopf schießen. Es gibt ein paar etablierte Strategien, mit deren Hilfe man ohne viel Aufwand und Gedankenschweiß auf haufenweise Ideen kommt. Auf www.produktnamen-finden.de finden Sie 10 Strategien zur Benamung von Produkten.

4. Erstellen Sie Ihr Logo

Die Erstellung eines Logos gehört bekanntlich zu den aufwendigsten Gestaltungsarbeiten. Wenn Ihnen ein Grafiker mit einem 16 Stunden-Vorschlag um die Ecke kommt, dürfen Sie also ruhig gelassen reagieren. Dies bedeutet in aller Regel, dass derjenige sich konzeptionell so richtig ins Zeug legen wird. Außerdem werden Sie so ausreichend Zeit für Feedbackschleifen haben. Sie sollten Wert darauf legen, dass das Symbol, das Ihre Firma die nächsten Jahre repräsentieren wird, zum einen Ihren Vorstellungen und zum anderen der Mission und Vision Ihres Unternehmens entspricht.
Wer selbst schon einmal aktiv werden möchte, kann beispielsweise unter www.logopond.com nach passenden Schlagwörtern suchen und sich inspirieren lassen. Ihr Grafiker wird sich freuen, wenn Sie bereits eine Vorstellung darüber haben, was Ihnen besonders gut und was Ihnen gar nicht gefällt. So sparen Sie sich und Ihrem Gestalter Arbeit und Zeit. 

5. Definieren Sie Markenfarben- und Formen

Sie sind sicherlich kein Gestalter. Und werden sich denken: „Warum soll ich denn jetzt die Arbeit machen, für die ich noch jemanden engagieren werde?!“ Ja, das stimmt. ABER: Aktuell wissen nur Sie wer Sie und Ihr Unternehmen im Kern sind. Deshalb helfen Sie sich und dem Gestalter enorm, wenn Sie im Vorwege schon einmal darüber nachdenken, was Ihnen gefällt, was eher nicht oder was unter keinen Umständen zu Ihrem Unternehmen passt.

Wichtig dabei ist, sich erst einmal ganz entspannt umzuschauen. Was machen denn die anderen so? Auf der Design-Plattform Behance geben Sie in der Suchleiste „Corporate Design“ ein und erhalten Unmengen an realen und fiktiven Beispielen von Designern aus der ganzen Welt.

Sehen Sie sich auch einmal an was für Ihre Branche typisch ist. Was macht die direkte Konkurrenz? Im Finanzsektor wird beispielsweise oft ein seriöses Blau gewählt, zurückhaltende klassische Formen, keineswegs ausgefallene Muster. In der Kreativbranche sieht das Ganze schon anders aus – hier ist praktisch alles erlaubt.

Um auf die richtige Farbkombination für Ihre Marke zu stoßen, eignen sich Farbgeneratoren wie zum Beispiel der Color Scheme Designer. Hier geben Sie eine Grundfarbe ein (ggf. die Ihrer Branche entspricht) und der Generator wirft Ihnen passende Sekundärfarben aus, die Sie für Ihr Branding verwenden können.

6.Schriften

Das finden einer passenden Schrift ist eine oft langwierige Arbeit – es gibt einfach zu viele! Deshalb raten wir an dieser Stelle immer: Lassen Sie hier die Profis ran. Ein guter Gestalter hat einen Überblick darüber, welche Schriften zeitlos und welche gerade vielleicht nur ein Trendfont sind. Unser Tipp: Lassen Sie sich viele verschiedene Schriftschnitte und Kombinationen zeigen. Für Überschriften, den Fließtext sowie Highlight-Schriften. Entscheiden Sie dann nach dem Ausschlussprinzip.

Fazit

Das Erstellen eines Unternehmens-Branding ist sowohl umfangreich als auch wichtig.  Es beeinflusst potenzielle Kunden sowie das heißbegehrte Suchmaschinen-Ergebnis. Die gute Nachricht: Wer früh genug startet, kann bereits vieles in Eigenregie herausfinden, zu Papier bringen und so den Grundstein für ein hervorragendes Branding legen.

Brauchen Sie weitere Informationen zu Themen wie einer umfangreichen Zielgruppenanalyse, dem Erstellen eines Logos oder der Auswahl von Schriften: Wir helfen gerne!

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