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Ziele und KPIs einer Webseite finden

... denn Sie können kein Ziel treffen, das Sie nicht sehen!
Die Ziele und KPIs einer Webseite müssen genau definiert werden

KPIs (Key Performance Indicators) sind vereinfacht und übersetzt gesagt schlichte Kennzahlen. Diese Kennzahlen dienen der Überprüfung, ob Sie sich mit Ihren Maßnahmen im Online-Marketing „auf dem richtigen Weg“ befinden. Das bedeutet aber auch: Keine Webseite, kein Online-Shop, kein Info-Portal oder stinknormaler Wordpress-Blog sollte ohne Ziele betrieben werden.

Ein Ziel? Für einen Online-Shop?

Natürlich ordentlich Produkte verkaufen. Ist doch klar. Warum sonst sollte sich ein Shop-Betreiber die Mühe machen, Zeit, Geld, Schweiß & Tränen in den Aufbau eines Onlineportals zu stecken, wenn nicht mit dem Vorhaben, Umsatz und Gewinn zu machen? Okay, aber schauen wir uns die Sache einmal etwas genauer an.

In Workshops und Seminaren haben wir unterschiedliche Ansätze, um mit unseren Geschäftskunden über die Ziele der Webseite zu sprechen. Und obwohl auch „gestandene“ Geschäftsleute dabei sind, die über Jahre und Jahrzehnte erfolgreiche Firmen aufgebaut haben, sind sie manchmal genauso überfordert mit der Frage nach den Zielen und KPIs für Ihre Webseite wie Jungunternehmer, die direkt ein Online-Business starten wollen.

Der schönste Satz, den ich in einem Kundentermin von der Geschäftsführerin einmal zu hören bekam, war: „Ich möchte irgendwann mal n Cabrio fahren. Das war schon immer mein Traum!“ Doch auch wenn ich ihr das Auto von Herzen gönne, ist ihr Satz nicht mehr als ein Wunsch, eine Idee oder halt ein Traum. Ein Ziel ist er noch lange nicht - ein Ziel für die Webseite erst recht nicht.

Die Definition eines Ziels - ganz nach Lehrbuch

Okay, vielleicht nicht ganz wie im Lehrbuch. Aber es hat sich bewährt, mindestens die folgenden Punkte für die Ziel-Findung der Webseite zu betrachten:

  • Was konkret möchte ich mit der Webseite erreichen?
  • Anhand welcher Kriterien kann ich nachvollziehen, ob ich mich dem Ziel nähere?
  • In welchem Zeitraum möchte ich das Ziel erreicht haben?

Hier werden auch die wesentlichen Punkte klar:

  1. Konkret sein: Eine „Wischi-Waschi“ Aussage nach „mehr Umsatz“ oder „mehr Anfragen“ oder „mehr Besuchern“ reicht nicht aus. Vielmehr muss eine vernünftige & realistische Aussage getätigt werden: "Ich möchte die Zahl der Anfragen auf 100 pro Monat erhöhen.“
  2. Kriterien festlegen: Von nichts kommt nichts. Wenn die Zahl der Anfragen also erhöht werden soll, dann müssen die Anfragen auch irgendwo herkommen. Wenn also eine Quote aus der Anzahl der Besucher und der Anzahl der Anfragen errechnet werden kann, dann kann eine Maßnahme sein, die Zahl der Besucher zu erhöhen. Wenn es aber darum geht, die Zahl der qualifizierten Anfragen zu erhöhen, dann kann es sinnvoll sein, über eine Content-Marketing-Kampagne „bessere“ Besucher auf die Webseite zu lotsen.
  3. Zeiten festlegen: Realistische Ziele haben einen realistischen Zeitrahmen. Den Umsatz im Shop von 10.000 EUR am Tag auf 100.000 EUR am Tag innerhalb von 4 Wochen zu steigern, dürfte in den meisten Fällen (ohne ein mindestens ebenso großes Werbe-Budget) eher unrealistisch zu sein. Dennoch ist es unabdingbar, einer Kampagne / einem Projekt einen Zeitrahmen zu geben, der realistisch und damit vernünftig ist. Dies ist natürlich im Einzelfall und in Abhängigkeit vom Budget und den möglichen Maßnahmen zu bewerten.

Was bringt mir das denn eigentlich?

Ganz einfach: Wenn Ihr Ziel lautet, dass Sie die Zahl der Anfragen über das Kontaktformular für Ihre Dienstleistung im Zeitraum eines Jahres verdoppeln möchten, dann überlegen Sie sich Maßnahmen, die zum Erreichen des Zieles beitragen sollen (Bloggen, Werbeanzeigen schalten, Newsletter versenden).

Und natürlich warten Sie nicht 1 Jahr, um zu schauen, ob die Maßnahmen was gebracht haben, sondern Sie schauen sich regelmäßig anhand der definierten Kennzahlen an, ob Sie sich auf dem richtigen Weg befinden. Und erst wenn Sie das tun, wissen Sie, an welchen Schrauben Sie im Online-Marketing drehen müssen, um sich weiter Ihrem Ziel zu nähern:

  • Müssen Sie vielleicht andere oder bessere Artikel schreiben?
  • Müssen Sie Ihre Werbeanzeigen besser auf Ihre Zielgruppe abstimmen?
  • Ist Ihr Newsletter womöglich zu aufdringlich und werblich geschrieben?

All dies sollten Sie niemals (nur) Ihrem Bauchgefühl überlassen, sondern anhand festgelegter KPIs wie dem Ranking Ihrer Landeseiten, der Besucherzahl auf der Webseite, der Durchklickrate für Ihre Werbeanzeigen oder der Interaktion auf Ihrer Webseite nach geänderter call-to-action überprüfen.

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