ERP wechselt. Vorne läuft alles weiter.
Entkopplungsschicht · schrittweise Umschaltung · kein Vertriebsstillstand — die Kundenschnittstelle bleibt online, während hinten das Herz getauscht wird.
- Webshop, Portal und Vertrieb vom ERP entkoppelt
- Big-Bang wird zur schrittweisen Übergabe
- Datenbereinigung gleich im Übergang mitgenommen
Das machen wir dann am Wochenende. Freitagabend runter, Montagfrüh wieder hoch — und dazwischen hofft das halbe Haus, dass nichts schiefgeht.
Am offenen Herzen — und der Patient soll weiterlaufen.
Die meisten Migrationsprojekte stecken ihre Energie in den Kern: Abrechnungssystem, Datenmodelle, Marktkommunikation. Aber die PwC-Studie zur Energiewirtschaft macht einen Punkt, der gern untergeht: Die größten Risiken liegen nicht im Kern, sondern in der Peripherie — genau dort, wo der Kunde das System berührt. Webshop, Self-Service-Portal, Vertriebsstrecke und Bestellprozesse hängen mit unzähligen kleinen Schnittstellen am Altsystem. Wird es abgeschaltet, hängen sie in der Luft: wochenlanger Vertriebsstillstand oder ein riskanter Nacht-und-Nebel-Sprung. Beides keine guten Optionen. Und das SAP-IS-U-Support-Ende 2027 macht die Frage für reihenweise Häuser akut.
6 Bausteine. Vom Big-Bang zur schrittweisen Übergabe.
Entkopplungsschicht
Webshop, Portal und Vertriebsstrecke hängen nicht mehr direkt am ERP, sondern an einer Schicht dazwischen — dem Kunden vorne ist egal, was hinten passiert.
Beide Welten gleichzeitig
Adapter docken an Alt- und Neusystem an: Solange das Altsystem läuft, redet die Schicht mit ihm — ist das Neusystem bereit, mit ihm.
Schrittweise Übergabe
Aus dem Big-Bang wird ein kontrolliertes Manöver: Bereich für Bereich umstellen, prüfen, weitermachen — statt alles in einer riskanten Nacht.
Durchgängige Kundensicht
Die Kundenklammer hält die Sicht, die unabhängig vom darunterliegenden ERP bestehen bleibt — der Kunde sieht seinen Vertrag, als wäre nichts gewesen.
Datenbereinigung inklusive
Weil hier ohnehin alle Kundendaten zusammenlaufen, lässt sich der Übergang gleich zur Konsolidierung nutzen.
Kommunikation bleibt bedienbar
Über Mail & Messaging bleibt der Kontakt zum Kunden während der ganzen Umschaltung durchgehend bedienbar.
Was sich ändert.
Big-Bang am Wochenende, alle beten
Schrittweise Übergabe, kontrolliert
Kundenschnittstelle geht mit vom Netz oder riskanter Sprung
Bleibt durchgehend online
Wochenlanger Vertriebsstillstand möglich
Vertrieb läuft ununterbrochen weiter
Risiko in der Peripherie, ungesichert
Durch die Schicht abgefedert
Datenqualität bleibt offene Baustelle
Wird im Übergang gleich mitgemacht
Diese Module machen es möglich.
Noch mehr rausholen.
Datenqualität vor der Migration
Das Schwesterstück: die Bereinigung vor das Projekt ziehen, statt sie im Wechsel mitzuschleppen.
Zum Use Case →Customer 360°
Die entkoppelte Kundensicht ist zugleich die Basis für das vollständige Kundenbild.
Zum Use Case →Multisparten-Vertrieb
Eine ERP-unabhängige Schicht trägt den Vertrieb über alle Sparten — heute wie nach der Migration.
Das Backend zu wechseln ist Pflicht. Dass der Kunde nichts merkt, ist die Kür.
Steht bei euch ein ERP-Wechsel an? Lass uns durchgehen, wie die Kundenschnittstelle vorne stabil bleibt, während hinten getauscht wird.
Migrationsfahrplan besprechen